Vom TV-Star zum Handwerker

Durch Pandemie: TV-Star Markus Majowski übt neuen Beruf aus

Markus Majowski bei der Fotoprobe zum Theaterstück "Ungeheuer Heiß" auf der Freiluftbühne im Gastgarten Sieb.
Markus Majowski bei der Fotoprobe zum Theaterstück "Ungeheuer Heiß" auf der Freiluftbühne im Gastgarten Sieb.
© imago images/Future Image, Steffi Adam via www.imago-images.de, www.imago-images.de

10. August 2021 - 14:03 Uhr

Drastischer Wechsel!

Markus Majowski (57) kennt man sonst von der Theaterbühne oder vom Fernsehen. Unter anderem war der Schauspieler 2017 beim Dschungelcamp zu sehen. In einem Interview mit der "Abendzeitung München" erzählte er jetzt, wie es zu seinem neuen Beruf kam und was er dort überhaupt macht.

Plötzlich eine neue Ausbildung begonnen

Während der Corona-Krise stehen viele Theaterbühnen und Dreharbeiten komplett still. Comedian Markus Majowski hat in der Zeit keine Pause gemacht, sondern eine Ausbildung zum Elektrotechniker! Auf die Ausbildung, die er innerhalb weniger Monate absolvieren konnte, ist er über einen Facebook-Post gestoßen und hat kurzerhand die Initiative ergriffen.

Bereits seit Juli vergangenen Jahres ist der 57-Jährige als Elektrotechniker festangestellt. Er verkauft Alarmanlagen und coacht andere in der Alarm- und Sicherheitsbranche. Markus bekam sogar einen Firmenwagen gestellt und ist über das Unternehmen sozial- und krankenversichert, was in einem selbstständigen Darstellerberuf nicht immer der Fall ist.

Trotzdem wird er nicht vollständig von der Bildfläche verschwinden: Aktuell ist er von seinem Job freigestellt, weil er wieder auf der Theaterbühne steht. Ab Herbst geht es dann als Coach in seiner Firma weiter.

Neue Herausforderungen, neue Wege

Markus hat einen drastischen Karrierewechsel eingeschlagen, der nicht bei allen Kollegen auf Anhieb auf Verständnis gestoßen ist. Seine Managerin, Daniela Reinecke, sah darin jedoch eine Chance und hat Markus sogar dazu motiviert, ein Buch über seine Neuorientierung zu schreiben. Gesagt, getan: Am 24. August erscheint sein Werk "Markus, mach mal". "Beim Schreiben habe ich Rotz und Wasser geheult, es ist also sehr authentisch," gab er im Interview preis.

result/dga