Sie ist mit allen Wassern gewaschen

Transphobie & Hate im Netz: Kandidatin Christina Dimitriou polarisiert schon vor dem Start der Dschungelshow

Christina Dimitriou polarisiert kurz vor dem Start der Dschungelshow, an der sie teilnimmt.
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11. Januar 2021 - 19:00 Uhr

Christina Dimitriou - vom Mobbingopfer zur Täterin

Ob das knallt, wenn Christina Dimitriou ab dem 15. Januar 2021 in der diesjährigen RTL-Dschungelshow auf ihre Mitstreiter trifft? Zumindest hat sich die Reality-TV-Teilnehmerin schon im Vorfeld zum Sendestart bei einigen Instagram-Usern und Promi-Kolleginnen nicht gerade Freunde gemacht. Wie ein harmloser Instagram-Beef, in dem eigentlich sie das Opfer war, so richtig eskalieren konnte und in Transphobie gipfelte, verraten wir hier.

Dieser Hate ging für viele User zu weit

Josiemelonie teilt den Screenshot eines Chatverlaufes mit Christina Dimitriou
Josiemelonie teilte diesen Screenshot eines Chatverlaufes mit Christina Dimitriou
© Instagram

Ja, man muss dazu sagen: Anfangs war es eigentlich Christina Dimitriou, die ordentlich zu bemitleiden war. Schließlich bekam die schon kurz nach der Verkündung der diesjährigen Dschungelshow-Teilnehmer im Netz ihr Fett weg. Vor allem Ex-"Temptation Island"-Konkurrentin und -Feindin Anastasiya Avilova nahm die geplatzte Kandidatenbombe zum Anlass, um in ihrer Instagram-Story über Christina vom Leder zu ziehen. Als sich dann auch noch Avilovas Busenfreundin Josimelonie (26, Sängerin & TV-Star) einmischte und Christina als "furchtbar unsympathischen Menschen" betitelte, platzte der Powerfrau der Kragen.

Und wie so oft bei hitzigen Diskussionen, war die Reaktion für viele unter der Gürtellinie. Wie Screenshots von einem privaten Instagram-Chatverlauf zwischen Josimelonie und Christina beweisen, holte die Ex von Kuppelshow-Star Salvatore Vassallo nach dem Netz-Hate wohl zum kleinen Rundumschlag aus. Dabei zog sie mit fiesen Bemerkungen zu Josis Transidentität (sie kam als Junge zur Welt) den Unmut vieler User auf sich.

Josimelonie wehrt sich gegen Transphobie

"Normalerweise werde ich nicht so beleidigend", konterte Josi später in ihrer Instagram-Story und richtete sich direkt an ihre Gegenspielerin: "Aber sorry, wenn man so eine transphobe Äußerung macht, ist das einfach nur super asozial." Ein Kommentar, mit dem Christina nach ihren Aussagen definitiv zu rechnen hatte. Das letzte Wort ist hier wohl noch lange nicht gesprochen.

Christina trifft in der Dschungelshow unter anderem auf eine Travestiekünstlerin

In der Dschungelshow, die am 15. Januar 2021 startet, sind neben Christina auch die "Prince Charming"-Kandidaten Lars Tönsfeuerborn und Sam Dylan dabei. Bleibt abzuwarten, wie die nachträglich auf Christinas homo- bzw. transphobischen Äußerungen reagieren.

Update 10. Januar: Christina erklärt sich im Netz

Mittlerweile hat sich Christina noch einmal in ihrer Instagram-Story ausführlich zu den Vorfällen zu Wort gemeldet und ihre Haltung klar gemacht: "Ich muss gestehen, dass ich ein bisschen geweint habe, das hat mich extrem verletzt. Egal ob homosexuell, transsexuell oder lesbisch – was auch immer. Ich bin die letzte, die damit ein Problem hat. Ich feier diese Menschen sogar und ich finde es umso schlimmer, dass diese Person (Josi, Anm. d. Red.) das gegen mich verwendet, nur weil ich ihr meine Meinung gesagt habe."

Ob sich die beiden irgendwann die Hand reichen und ihren Streit beseite legen können?