"Doctor's Diary": Unverhoffter Kindersegen für Marc und Gretchen

27. August 2014 - 11:30 Uhr

Marc und Gretchen werden "Eltern"!

Nachdem die Psychologin, Frau Stiggelmeier, Dr.Gretchen Haase mit einem Baby auf dem Arm gesehen hat, gibt sie diese Information sofort an ihren Chef weiter. Der Professor wiederum konfrontiert als Mitglied der Fellowship-Jury sofort Dr. Marc Meier mit seinem Wissen…

Gretchen sitzt im Arztzimmer, als Marc stinksauer in den Raum rauscht. "Bist du bescheuert?", ranzt er Gretchen an. "Wieso", fragt Gretchen erstaunt. "Dieser Jury-Heini hat gerade bei mir angerufen und mir gesagt, ich soll erst meine komplizierten Familienverhältnisse unter Kontrolle bringen. Er würde keine Frau mit einem Kind zurücklassen", entgegnet er ziemlich erbost. Schließlich kann ihn dieses Missverständnis sein Fellowship kosten. Gretchen schmunzelt: "Du hast ein Kind?" "Er sagt, du hast ein Kind von mir", erwidert Marc. "Ja das ist mir aber ganz neu, dass mach vom 'angeschnauzt werden' schwanger wird", fährt Gretchen ihn an und erklärt: "Mein Gott. Ich hatte ein Kind auf dem Arm als die blöde Psychologin da war und dich angebaggert hat. Und es ist nicht meine Schuld, dass sie jetzt denkt, dass es mir gehört." "Du regelst das", macht Marc ihr klar. Er möchte, dass Gretchen ihn zum Professor begleitet und dort klar stellt, dass es kein gemeinsames Kind gibt. "Gut!", stimmt Gretchen kleinlaut zu.

Ein folgenschweres Missverständnis

Gesagt, getan. Gretchen und Marc treten den gemeinsamen Besuch bei dem Professor und seiner Frau an. Dort angekommen werden mehr als herzlich empfangen und schnell wird klar, das Ehepaar ist ganz begeistert von der kleinen Arztfamilie. Gretchen versucht mehrmals, den Grund ihres Besuches zu erklären, kommt aber nicht zu Wort. Und bevor sie das Missverständnis aufklären kann, macht der Professor Marc ein unglaubliches Angebot: "Vergessen sie mal Washington. Ich biete ihnen die Leitung unseres renommierten Nordstadt-Krankenhauses an." Und er spricht stolz weiter: " Außerdem sind wir bekannt für unsere großzügige Familienpolitik." Gretchen möchte jetzt endlich einmal zu Wort kommen und versucht erneut dazwischen zu reden. Doch sie wird jäh von Marc zurückgehalten: "Jetzt warte doch mal, was er sagen wollte." Und tatsächlich, der Professor erklärt, dass er für seine Klinik einen liebevollen Familienvater und keinen klassisch egomanen Chirurgen möchte. Auf einmal spielt Marc zu Gretchens Erstaunen einen zärtlichen, verständnisvollen und fürsorglichen Ehemann. Einen Haken hat die ganze Angelegenheit jedoch noch: Bevor es zur Vertragsunterzeichnung kommt, will das Professoren-Paar unbedingt noch das Baby sehen …