"Doctor's Diary": Florian David Fitz spielt Dr. Marc Meier

Florian David Fitz spielt in "Doctor's Diary" Dr. Marc Meier
© RTL / Reiner Bajo

11. Mai 2016 - 18:04 Uhr

Florian David Fitz: Biografie

Florian David Fitz wurde am 20. November 1974 in München geboren. Nach seinem Abitur 1994 ging Florian David Fitz zunächst in die USA, wo er am renommierten "Boston Conservatory" eine vierjährige Schauspielausbildung mit "magna cum laude" absolvierte. Anschließend blieb er noch ein weiteres Jahr in New York.

Nach seiner Rückkehr tourte der Cousin der Kabarettistin Lisa Fitz 1999 als "Brad" mit dem Kultmusical "The Rocky Horror Show" quer durch ganz Europa. Ins selbe Jahr fallen sowohl sein Engagement am Volkstheater München als auch seine Fernsehpremiere mit "Das Psychogirl". Im Jahr 2000 entstand ebenfalls sein Kinodebüt "Dogshit" unter der Regie von Percy Adlon.

2001 wurde Florian David Fitz auf dem Münchner Filmfest für seine schauspielerische Leistung in "Verdammt verliebt" mit dem "Rising Movie Talent Award" ausgezeichnet.

Seither stand er für Kino und Fernsehen unzählige Male vor der Kamera. 2007 erhielt er für "Meine verrückte türkische Hochzeit" den Adolf-Grimme-Preis. Dieser Film gewann zudem den Deutschen Fernsehpreis, den Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und den 3sat Zuschauerpreis.

Rollenprofil Dr. Marc Meier

Seine Name ist Meier. Marc Meier. Frauen hat er lieber gut durchgeschüttelt, als zu gerührt – und in Sachen Liebe und Beziehung müsste er eigentlich "Dr. No" heißen. Und da liegt auch schon das Problem. Kann Gretchen diesen Macho zähmen, dem sie aus unerklärlichen Gründen verfallen ist? Oder heißt es im Fall "Meier" wie bereits zu Schulhofzeiten: Achtung - Angraben verboten! Hüften haften für gebrochene Herzen.

Ja, das eine oder andere Frust-Röllchen hat Gretchen bestimmt Marki Marc zu verdanken, wie sie ihn manchmal zärtlich nennt. Meistens beschränkt sie sich aber auf treffendere Spitznamen, wie Arsch, Mistkerl, Drecksack oder arroganter Penner. Waren es in Teenie-Zeiten Wurstbrote, die er ihr ins Gesicht geklatscht hat, bekommt sie von ihrem ehrgeizigen Oberarzt inzwischen eher verbal was hinter die Ohren. Er provoziert sie, wo er nur kann. Aber nicht mal das kann Dr. Meier aufhalten, die Frauenwelt kontinuierlich wahnsinnig zu machen: Je schlechter er sie behandelt, umso flacher liegen sie ihm zu Füßen. Marc Meier hat sie einfach, die Fernbedienung für Frauen – und drückt immer schön die richtigen Knöpfe, um sie alle warm zu halten. Für eine wirkliche Beziehung ist er nicht gemacht. Oder doch?

Fast scheint es, als ob Gretchen die einzige Frau wäre, die ihn hier und da doch zum Beben gebracht hat, dass sein Herz aus Stein ein paar Risse aufzuweisen hat. Wenn er sie anscheißt, hat man immer das Gefühl, dass sich hinter den Beleidigungen ein zärtlicher Blick versteckt, als ob sich hinter seiner Boshaftigkeit ein Kompliment verbirgt. Zumindest erpressbar ist er. Nach einem Autounfall hat Schwester Gabi den Chirurgen in der Hand und will ihn heiraten. Jetzt stellt sich nur die Frage, wie er da wieder rauskommt. Bis jetzt hat ihm noch nie jemand bei irgendwas helfen müssen, aber in dieser Angelegenheit könnte sich Gretchens Hartnäckigkeit vielleicht doch noch als praktisch erweisen. Nicht auszudenken, was mit seinem Ego passiert, wenn er in der Schuld eines niederen Geschöpfes wie einer Frau stehen würde...