"Die Roland Kaiser Show": Das sind die Gäste von Roland Kaiser

Roland Kaiser präsentiert am 15. August seine erste eigene TV-Show.
© MDR/Tom Schulze, SpotOn

13. August 2020 - 11:57 Uhr

Ben Zucker, Santiano und Co.

Am 15. August (Das Erste, 20:15 Uhr) steigt "Die Roland Kaiser Show: Liebe kann uns retten", die erste eigene TV-Show der Schlagerlegende. In der fast dreistündige Musikshow dreht sich alles um die Liebe. So werden Roland Kaisers (68) Gäste Liebessongs präsentieren, aber auch Duette mit dem Gastgeber singen. "Es ist für mich eine große Ehre und ein Höhepunkt meiner Karriere, dass ich durch den MDR meine erste eigene TV-Sendung in der ARD erhalte", schrieb Roland Kaiser auf Instagram. "Diese Sendung gibt mir die Möglichkeit, als Moderator viele Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichsten Musik-Genres begrüßen zu dürfen, die ich alle sehr bewundere und schätze."

Zu den eingeladenen Künstlern zählen unter anderem Ronan Keating (43), Adel Tawil (41), Glasperlenspiel, Wolfgang Niedecken (69) mit seiner Band BAP, Maite Kelly (40), Annett Louisan (43), Jeanette Biedermann (40), Max Raabe (57), David Garrett (39), Götz Alsmann (63), Sotiria (33), Joel Brandenstein (36) sowie das Deutsche Fernsehballett. Ben (37) und Sarah Zucker (30) sowie Santiano und Senta-Sofia Delliponti alias Oonagh (30) freuen sich bereits auf ihren Gastgeber. "Roland Kaiser ist für mich der größte deutsche Künstler unserer Zeit", schwärmt Ben Zucker im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news. Für ihn sei es "eine große Ehre, dabei sein zu dürfen und von solch einer ehrfurchtsvollen, lebenden Legende anmoderiert zu werden". Das sei "schon sehr besonders".

"Wenn Roland Kaiser ruft, dann ist das Ehre und Freude gleichermaßen"

Auch für Ben Zuckers Schwester Sarah ist die Show "eine große Ehre". "Ich stehe ja gerade noch am Anfang und lerne die Musik- bzw. Show-Welt kennen, von daher macht es mich sehr stolz, dass ein erfahrener und so bedeutender Künstler wie Roland Kaiser mir dieses Vertrauen entgegengebracht hat und ich in seiner Show mitwirken durfte", erzählt die 30-Jährige, die erst vor kurzem ihr Debütalbum "Wo mein Herz ist" veröffentlicht hat. "Wenn Roland Kaiser ruft, dann ist das Ehre und Freude gleichermaßen", erklären die Bandmitglieder von Santiano. "Es ist toll zu sehen, wie diese Ikone der deutschen Musikgeschichte sich immer wieder neu erfindet. Und so viele Kollegen endlich mal wieder zu sehen, war das i-Tüpfelchen."

Auch Senta-Sofia Delliponti alias Oonagh freut sich "riesig". "Ich finde, es ist ein tolles Format, da hier großartige Künstler aus den verschiedensten Genres eingeladen waren, Rock und Pop trifft Schlager. Jeder Künstler steht für sich und gleichermaßen finden auch Duette statt und machen diese Show zu etwas ganz Besonderem. Ich wurde bei meinem Auftritt vom deutschen Fernsehballett begleitet, das hat mir sehr viel Spaß gemacht", sagt sie.

So haben die Musiker die Zeit im Corona-Lockdown genutzt

Für die Künstler ist der Auftritt in der TV-Show auch deshalb besonders, weil sie nach der langen Zeit des Corona-Lockdowns wieder auf der Bühne stehen können. "Ich bin sehr glücklich, dass es langsam wieder losgeht", erzählt Ben Zucker. In der freien Zeit habe er das Kochen für sich entdeckt und viele neue Rezepte ausprobiert. Außerdem habe er Songs geschrieben, Sport gemacht, PlayStation gespielt "und Netflix zweimal durchgeschaut". Seine Schwester Sarah ist als Newcomerin "sehr dankbar für jede Möglichkeit, die ich bekomme, um meine Musik vorzustellen." Sie habe sich im Lockdown das Gitarre spielen beigebracht, viel gelesen und nachgedacht.

Nach so langer Zeit endlich wieder auftreten zu können, beschreiben Santiano "wie das Öffnen einer Pralinenschachtel". Es sei ein Zeichen, dass es wieder losgehen könnte. Dennoch ersetze die Show "natürlich nicht einen zweieinhalbstündigen Auftritt vor den eigenen Fans". "Wie heißt es so schön: 'Ich möchte zurück auf die Straße, möchte wieder singen, nicht schön, sondern geil und laut'", zitieren die Musiker den Song "Mit 18" von Marius Müller-Westernhagen (71).

Oonagh: "Es ist ein erster kleiner Anfang"

"So groß waren die Möglichkeiten für uns ja nicht", sagen Santiano über die Zeit des Lockdowns. "Da bringen Charterfolge und Auszeichnungen uns auch nicht weiter. So haben wir uns selbstverständlich eingereiht in all die Maßnahmen, die notwendig sind, um gemeinsam diese Krise durchzustehen." Um Künstlern und Gewerken der Unterhaltungsindustrie eine kurz- bis mittlefristige Perspektive zu verschaffen, haben sie gemeinsam mit der Landesregierung Schleswig-Holstein das "Kulturfestival Schleswig-Holstein" auf die Beine gestellt.

"Es funktioniert nicht nur, sondern da finden Kooperationen und Kombinationen statt, die es so nie gegeben hätte. Sehr spannend!", erzählen die Musiker. Auch Oonagh bedeutet es "sehr viel, wieder auf der Bühne zu stehen". "Einen Song aufgenommen zu haben und zu kreieren ist eine besondere Sache, aber diesen Song dann auch mit dem Publikum zu teilen, ist ein ganz anderes und wunderbares Gefühl", sagt sie.

"Es ist ein erster kleiner Anfang und ich hoffe, dass ganz bald wieder mehr Zuschauer dabei sein können und es wieder Live-Veranstaltungen geben kann." Auch sie hat die Corona-Zeit sinnvoll genutzt: Sie habe Dinge in ihrem Leben hinterfragt und reflektiert, sich mit Heilkräutern beschäftigt und Zeit mit ihrer Familie verbracht. "Ich habe versucht mich Ängsten zu stellen und diese Situationen als Chance zu nutzen, ohne in Ohnmacht zu verfallen", erzählt die Sängerin und Schauspielerin.

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