„Ich war so deprimiert“

„Der Teufel trägt Prada“: So schlimm war der Dreh für Meryl Streep

„Der Teufel trägt Prada“: So schlimm war der Dreh für Meryl Streep
„Der Teufel trägt Prada“: So schlimm war der Dreh für Meryl Streep
© picture alliance / Globe-ZUMA, Sonia Moskowitz

15. Juni 2021 - 16:04 Uhr

„Method Acting“ wirkte sich auf ihre Stimmung aus

Die Dreharbeiten zu "Der Teufel trägt Prada" haben bei Meryl Streep (71) Spuren hinterlassen. In einem Interview mit "Entertainment Weekly" anlässlich des 15-jährigen Jubiläums des Streifens erinnert sich die Oscarpreisträgerin an die Produktion zurück – mit Grauen. "Ich war so deprimiert", sagte sie. Um ihre Figur glaubhaft verkörpern zu können, nutzte sie damals die Schauspielmethode "Method Acting": Auch abseits der Kamera verhielt sich Streep wie die gefürchtete Modejournalistin Miranda Priestly. Auf Dauer habe sich diese Verhaltensweise auf ihre Stimmung ausgewirkt.

Streep musste sich für die Rolle „komplett verändern“

Davon scheint Co-Star Emily Blunt jedoch nichts mitbekommen zu haben. Streep sei stets "gesellig und verdammt lustig" gewesen, meinte die 38-Jährige. Die Schauspielerin fügte aber hinzu: "Es war in mancherlei Hinsicht bestimmt nicht so lustig für sie, sich komplett zu verändern." Worauf Streep erklärte: "Das war das letzte Mal, dass ich dieses Method-Ding ausprobiert habe." Trotzdem habe sie sich damals mit ihrer Situation abgefunden: "Ich sagte mir: 'Gut, das ist der Preis, den du bezahlst, wenn du der Boss bist.'"

 Meryl Streep in „Der Teufel trägt Prada“
Meryl Streep in „Der Teufel trägt Prada“
© ddp images

"Der Teufel trägt Prada" kam 2006 in die Kinos. Die Komödie handelt von der schüchternen Collegeabsolventin Andy (Anne Hathaway), die einen gefragten Job beim New Yorker Modemagazin "Runway" ergattern kann. Mit ihrer zurückhaltenden Art eckt sie jedoch bei ihrer boshaften Chefin Miranda Priestly (Streep) an. Hathaway war übrigens nicht die erste Wahl für die Hauptrolle. Der Part war ursprünglich für Rachel McAdams vorgesehen - diese lehnte laut Regisseur David Frankel jedoch dreimal ab.

spot on news/jti

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