Der Freund von Bella Lesnik war früher eine Frau

28. Juni 2018 - 11:33 Uhr

Tabu-Thema? Nicht für Bella Lesnik!

Sie hat Schmetterlinge im Bauch: Bella Lesnik (35) ist seit drei Monaten frisch verliebt. Soweit ist daran nichts außergewöhnlich! Doch ihr Freund Jill Deimel (37) wurde als Frau geboren. Erstmals spricht die "RTL Exclusiv"-Moderatorin über diese außergewöhnliche Liebe.

Eine Doku brachte das Paar zusammen

Party crazy, Party hard #letsdance #friyay #love #dance #aboutlastnight

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Bella Lesnik und Jill Deimel schweben auf Wolke sieben! Angefangen hat ihre Liebe auf Bellas Sofa, als sie sich die Dokumentation "Mann oder Frau" ansah, in der Jill ein zentrales Thema war. Das Model wurde im Körper einer Frau geboren und innerhalb der letzten Jahre mit Hilfe von 20 Operationen zu einem Mann. "Ich habe mich sehr verbunden gefühlt mit dem Menschen", erzählt die Moderatorin im Interview mit RTL.

Bella Lesnik hatte keine Scheu vor der Transsexualität

Sofort suchte sie den 37-Jährigen bei Instagram, likte jedes seiner Fotos und hoffte, dass er sich dadurch bei ihr meldet. Und tatsächlich! Von da an haben die beiden jeden Tag geschrieben, sich getroffen und: "Der Rest ist Geschichte", so Bella. Dass Jill früher Mal eine Frau war, stört die gebürtige Niedersächsin nicht. "In der Doku war die Transsexualität das Thema und dementsprechend wusste ich das schon und es war nichts, womit er mich hätte überraschen können", erklärt sie.

"Er hat eine sehr, sehr männliche Aura"

Einen entscheidenden Vorteil hat Bellas Beziehung zu einer früheren Frau: "Ich konnte mich bisher mit keinem Mann so authentisch über Regelschmerzen unterhalten", sagt sie lachend. Tatsächlich verschwendet die Moderatorin aber keinen Gedanken daran, in welchem Körper ihr Jill zur Welt kam. Für sie steht fest: "Er ist ja ein Mann. Hat eine sehr, sehr männliche Aura und Ausstrahlung!"

Aufklärungsarbeit für ein Tabu-Thema

Bella musste nicht lange darüber nachdenken, mit diesem Thema an die Öffentlichkeit zu gehen. Sie möchte gerne eine Lanze brechen und angebliche Tabuthemen transparenter machen. "Wenn wir dazu beitragen können, dass andere bunte Paare ihre Liebe freier und selbstverständlicher leben können, dann freut uns das selbstverständlich sehr", erklärt sie.