Häufiges Problem im Winter

Das hilft gegen trockene Haare durch Heizungsluft

Trockene Haare benötigen eine besondere Pflege
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03. Dezember 2020 - 13:58 Uhr

Für mehr Glanz ohne Frieren

Im Spätherbst und Winter wird die Mähne nicht nur durch die kalte Luft draußen strapaziert, sondern auch in Innenräumen. Das liegt am vermehrten Heizen, denn die Heizungsluft entzieht den Haaren Feuchtigkeit und sorgt so für trockene Haarspitzen. Wie kann man dem entgegen wirken?

von Isabel Michael

Seltener Haare waschen

Häufiges Haare waschen sorgt dafür, dass die Mähne schneller austrocknet als ohnehin schon. Deswegen sollten Sie nicht jeden Tag Ihre Haare waschen, sondern die Abstände etwas verlängern. Alle 2-3 Tage Haare mit lauwarmem (!) Wasser waschen reicht vollkommen aus. Helfen kann in der Übergangszeit ein Trockenshampoo* 🛒. Es sorgt sofort für mehr Volumen am Ansatz.

Wichtig: Niemals mit noch angefeuchteten Haaren rausgehen, denn die Kälte kann dazu führen, dass die entsprechenden Partien quasi schockgefrostet werden. Die Feuchtigkeit im Haar dehnt sich bei kalten Temperaturen aus, sodass im schlimmsten Fall sogar Haarbruch droht!

Ausspülen mit stillem Mineralwasser

Oftmals ist Leitungswasser sehr kalkhaltig. Kalk strapaziert die Haare zusätzlich und trocknet diese aus. Die Mähne wirkt stumpf und strohig. Um dem vorzubeugen, kann man mit abgekochtem oder gefiltertem Wasser nachspülen. Viele Frauen schwören auch auf stilles Mineralwasser. Wem das zu umständlich ist, der kann auch auf spezielle Antikalkshampoos* 🛒 zurückgreifen.

Haarkuren und –masken

Besonders in der kalten Jahreszeit sollten Sie auf eine gute Haarpflege achten. Besonders geeignet sind Produkte mit Argan-, Jojoba-, Macadamia- und Aprikosenkernöl, wie beispielsweise diese Haarmaske* 🛒. So werden die Haare gut genährt und vor weiterem Austrocknen beschützt. Wichtig ist es auch, nach dem Waschen einen reichhaltigen Conditioner* 🛒 zu verwenden, damit die Haare sich besser kämmen lassen und eine Extraportion Pflege bekommen. Auch Leave-In-Conditioner sind dazu gut geeignet.

Schonend Föhnen

Die Haare an der Luft trocknen zu lassen, kommt wohl für die meisten nicht infrage. Deswegen sollten Sie vor dem Föhnen darauf achten, einen geeigneten Hitzeschutz* 🛒 zu verwenden. Dann aber nicht die Haare auf heißester Stufe föhnen, sondern eine geringe Föhnstufe wählen.

Fliegende Haare vermeiden

Ein sehr häufiges Problem sind fliegende Haare durch die Reibung mit Schals, Mützen und Pullovern. Daher ist es sowieso ratsam, im Winter öfter mal einen Dutt oder Zopf zu tragen. Damit sich die Haare gar nicht erst elektrisch aufladen, sollten Sie Ihre Mähne außerdem lieber mit einem Kamm als mit einer Haarbürste kämmen. Das erzeugt weniger Reibung. Abstehende Haare können mit ein wenig Haaröl oder Haarspray* 🛒 wieder fixiert werden. Wenn Sie eine Mütze tragen möchten, sollten Sie Ihre Haare vorher zu einem Knoten zusammenbinden. Übrigens können Sie vorbeugend auch Anti-Frizz-Produkte verwenden.

Fazit: Trockene Haare müssen nicht sein

Mit der richtigen Pflege und einigen kleinen Tipps muss Ihre Mähne im Winter nicht leiden, so wirkt es auch vorbeugend gegen die struppigen Haare. Das wird ein glänzender Winter!

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