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Darum setzen wir im Sommer auf Fluide

Alternative zu Cremes

Darum setzen wir im Sommer auf Fluide

Fluide
Im Sommer sind Fluide oft die bessere Wahl.
IMAGO / Artem Varnitsin

Seren, Fluide, Cremes: Bei der Auswahl an Hautpflegeprodukten kann man schon einmal durcheinander kommen. Besonders in den warmen Sommermonaten sind Fluide aber oft die bessere Wahl. Warum das so ist, erfahren Sie hier.

Was sind Fluide?

Ebenso wie bei Cremes handelt es sich bei Fluiden um klassische Hautpflegeprodukte , die man bis zu zweimal täglich anwenden kann. „Im Vergleich zu Cremes, zeichnen sie sich durch einen geringen Fettgehalt aber einen höheren Anteil an feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen aus. Sie lassen sich leicht verteilen und ziehen gut in die Haut ein, ohne einen öligen Film zu hinterlassen“, sagt die Hautärztin Dr. Susanne Steinkraus gegenüber RTL.de. Fluide stehen also herkömmlichen Cremes in puncto Wirkung in nichts nach. Besonders als Make-up-Unterlage sind Fluide beliebt, da sie die Poren nicht verstopfen und schnell in die Haut einziehen.

Fluide sind also nicht mit Seren zu vergleichen, auch wenn sie ebenso eher dünnflüssig sind. „Seren sind mit einer hohen Konzentration an Wirkstoffen versetzte Gele ohne rückfettende Bestandteile. Ihnen sind zumeist hydrophile Inhaltsstoffe zugesetzt, wie zum Beispiel Vitamin C oder Hyaluron“, sagt die Hautärztin. Wer Seren und Fluide kombinieren möchte, sollte also zuerst das Serum nach der Gesichtsreinigung auftragen und dann das Fluid.

Die Kombination von Fluid und Cremes kann schnell zu verstopften Poren führen, weshalb man sich für eins der beiden Produkte entscheiden sollte. Ein Serum kann dagegen problemlos unter Fluiden und Cremes aufgetragen werden.

Für welchen Hauttyp sind Fluide geeignet?

Fluide sind in der Regel die erste Wahl für Menschen, die eher unter fettiger Haut und Mischhaut leiden: „Man führt der Haut mit ihnen Feuchtigkeit zu, ohne die Poren durch extern zugeführte Lipide zu verstopfen“, sagt die Hautärztin. Auch bei Rosazea sind sie häufig die bessere Wahl. Für trockene Haut dagegen sind Fluide nicht empfehlenswert, wie Steinkraus betont: „Leidet man an einer sehr trockenen Haut, braucht die Haut zum Aufrechterhalten ihrer Abwehrfunktion zusätzliche Fette. In diesem Fall sind Cremes als tägliche Pflege besser geeignet“.

Aufgrund der leichten Formel sind Fluide sehr gut im Sommer geeignet, wenn die Haut schneller nachfettet, was einen unschönen Glanz verursacht. Zudem fühlen sich Cremes bei heißen Temperaturen oft zu schwer auf der Haut an. „Besonders im Sommer sollte der Lipidanteil in der Pflege reduziert werden, während er ja in der kälteren Jahreszeit wieder etwas reichhaltiger sein darf“, sagt die Hautärztin.

Sie sollten trotz aller Empfehlungen stets auf Ihre Hautbedürfnisse achten. Wenn die Haut sich (auch in den Sommermonaten) sehr trocken anfühlt, sind reichhaltigere Cremes vermutlich auch zu dieser Jahreszeit besser geeignet.

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