Das Kind sicher durch die Gegend schieben

Buggy kaufen: Worauf es bei guten Modellen ankommt - Testsieger im Überblick

Buggys: Wir verschaffen einen Überblick und zeigen, worauf es beim Buggy-Kauf ankommt.
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14. Mai 2020 - 15:42 Uhr

Ab wann braucht mein Kind einen Buggy?

In den ersten sechs Monaten sollten Neugeborene nur liegend in einem Kinderwagen durch die Gegend kutschiert werden, das schont die Wirbelsäule Ihres Knirpses. Sobald der kleine Spatz alleine sitzen kann und Interesse an seiner Umwelt entwickelt, sollte ein Buggy her. Aber welches der unzähligen Modelle passt zu den jeweiligen Bedürfnissen am besten - welches ist zudem gut und sicher? Wir haben recherchiert und verraten, welche Buggys gut abschneiden und wie Sie den richtigen für sich und Ihr Kind finden.

Buggy: Welches Modell passt zu Ihrer Familie?

Bevor Sie einen Buggy für Ihr Kind aussuchen, achten Sie auf folgende Punkte:

  • Verwendungszweck: Brauchen Sie den Buggy für kurze Strecken, etwa in der Stadt, oder auch für lange Spaziergänge in der Natur? Letztere sollten in jedem Fall Luftreifen haben. Zudem sollte eine Liegeposition möglich sein, falls das Kind bei längeren Touren mal schlafen möchte. Insgesamt sollte der Buggy möglichst stabil sein, denn im Alltag und auf Dauer macht das Gefährt einiges mit.
  • Transport: Soll der Buggy oft im Auto transportiert werden oder ist er sogar ausschließlich für Autoreisen gedacht, muss das Zusammenfalten möglichst komfortabel von der Hand gehen. Zudem sollten Sie den Buggy vor dem Kauf mal probeweise im Kofferraum Ihres Autos verstauen.
  • Haltegriff: Achten Sie darauf, dass der Griff in der Höhe verstellbar ist. So lässt sich der Buggy problemlos von mehreren, unterschiedlich großen Personen verwenden.
  • Rückenlehne: Auch die Rückenlehne des Buggys sollte verstellbar und nach oben hin lang genug sein, damit das Kind auch noch gut sitzen kann, wenn es etwas größer geworden ist. Optimalerweise ermöglicht die Lehne sogar eine waagerechte Liegeposition.
  • Stauraum: Der Buggy sollte über genügend Platz verfügen, um Einkäufe, Hygieneartikel oder Spielsachen zu verstauen. Ein stabiles Netz oder Einkaufskorb sollten also in jedem Fall vorhanden sein.
  • Bremse: Der Buggy sollte gut gefedert sein, die Bremse muss fest sitzen, sich einfach bedienen lassen und darf sich nicht plötzlich von selbst lösen.
  • Sicherheit: Auch wenn der Buggy einen wertigen Eindruck macht, sollte er in jedem Fall zusätzlich das GS-Sicherheitszeichen des TÜV tragen. Zudem garantiert das TOX-proof-Zeichen weitestgehend Schadstofffreiheit.

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Joie Litetrax 4 - Der Testsieger bei Stiftung Warentest

Buggy von Joie
Für den Alltag darf es ein komfortabler, aber auch praktischer Buggy sein
© Joie

Der Litetrax 4 von Joie bietet einen einfachen Klappmechanismus, der sich mit einer Hand bedienen lässt. Die Rückenlehne ist vierstufig bis in die Liegeposition verstellbar. Eine 4-Rad-Einzelfederung sorgt dem Hersteller zufolge für Komfort. Beim Check der Stiftung Warentest landete der Buggy auf dem ersten Platz. Der Preis: 150 Euro* - das Preis-Leistungs-Verhältnis passt also auch.

  • OneTouch-Bremse
  • Gurt: Dreifach höhenverstellbarer 5-Punkt Sicherheitsgurt
  • Fußstütze zweifach verstellbar
  • Liegeposition: Maximal 180 Grad
  • Verdeck/Schutzbügel: beides abnehmbar, Regenverdeck mit Sichtfenster
  • Gewicht: circa 10 Kilogramm

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Alternative: Auch der Mytrax von Joie* schneidet im Vergleichstest sehr gut ab. Er bietet insgesamt etwas mehr Komfort, etwa durch die luftbefüllten Hinterräder, die verwendeten Materialien, beispielsweise die Teleskopstange in Lederoptik, und ist bis 22 Kilogramm belastbar. Der Mytrax kostet mit rund 230 Euro aber auch mehr als der Litetrax 4.

Für Sportskanonen: Hauck Buggy Runner

Buggy Runner von Hauck
Der Buggy Runner ist für Touren im Wald und sportliche Eltern die bessere Wahl
© Hauck

Mit einem Buggy muss es nicht immer gemächlich zugehen. Für sportliche Muttis und Papis gibt es komfortable Runner, die in der Regel drei größere Räder haben und stabiler gefertigt sind. Die sind normalerweise dadurch auch schwerer, zudem gibt es leichte Einschränkungen bei der Transportfähigkeit. Dennoch: Für lange Touren im Wald und Jogging sind sie die beste Wahl, etwa der Buggy Runner von Hauck, der in Tests eine gute Figur macht und mit 10 Kilogramm Gewicht nicht schwerer ist als normale Buggys. 180 Euro* Kaufpreis sind nicht wenig, aber im Vergleich zu anderen Wagen und der gebotenen Qualität eine Investition wert.

  • Belastbar bis 25 kg
  • Liegeposition mehrfach einstellbar
  • Federung: 4-Rad für jedes Gelände
  • 5-Punkt-Gurt
  • Höhenverstellbarer Schiebegriff
  • Zubehör: Einkaufskorb, Kinderwagen, Sonnendach, Frontbügel

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Für Kombinierer: Hauck Kombi-Kinderwagen iPro Saturn R Duoset

Kombi-Kinderwagen von Hauck
Mit einem Kombi-Kinderwagen sind Sie ab der Geburt versorgt
© Hauck

Viele Eltern entscheiden sich für einen Kombi-Kinderwagen, weil sie damit ab der Geburt des Kindes versorgt sind. Solange das Kind noch nicht selbständig sitzen kann, liegt es in der Babywanne, später wird der Wagen mit wenigen Handgriffen zum Buggy umfunktioniert. Auch danach lässt er sich bis in die Liegeposition verstellen. Laut Stiftung Warentest geht das mit dem Saturn R Duoset von Hauck gut, er wurde 2019 von der Stiftung Warentest zum Testsieger gekürt. Mit 430 Euro* ist das Teil kein Schnäppchen, aber ein zukunftssicherer Wagen mit Top-Bewertung.

  • Einhand-Faltmechanismus, Beindecke, Babywanne und umsetzbarer Sitz
  • Einhand-Rückenlehnenverstellung
  • Feststellbremse weich gefedert
  • 5-Punkt-Gurt
  • Schiebegriff und Einkaufskorb höhenverstellbar
  • All-Terrain-Räder

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