Überfall in Rostock - Polizei vermutet politischen Hintergrund

Brutale Attacke mit ätzender Flüssigkeit auf jungen Mann (25) - Lebensgefahr!

Das Opfer kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.
Das Opfer kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.
Nonstop

Ein 25-jähriger Mann ist am Samstagabend in seiner Wohnung in Rostock-Lichtenhagen von mehreren Tätern überfallen und mit einer unbekannten Flüssigkeit übergossen worden. Trotz starker Schmerzen konnte er noch einen Notruf absetzten. Er befindet sich derzeit mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. Nach RTL-Informationen prüft die Polizei einen politisch motivierten Angriff.

Nach Angriff in Rostock: Haut löst sich vom Körper des Mannes ab

Der junge Mann wurde kurz nach 22 Uhr in seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Mecklenburger Allee im Stadtteil Lichtenhagen attackiert. Nachdem er selbst unter starken Schmerzen und Rötungen am ganzen Körper die Rettungskräfte alarmierte, bemerkte eine Nachbarin den lebensgefährlich verletzten Mann.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur „Nonstop“ mussten sich die Rettungskräfte wegen des beißenden Geruchs zunächst zurückziehen. Feuerwehrmänner mit Gasmasken legten den Mann kurz darauf auf ein Tragetuch und brachten ihn nach draußen.

Mit einem Strahlrohr wurde der Mann notdürftig "abgeduscht" um eventuelle Reste von der Flüssigkeit von seinem Körper zu entfernen, heißt es. Nach Angaben der Polizei wurde er schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Mit welcher Flüssigkeit der Mann angegriffen wurde, ist noch nicht bekannt.

30 Jahre nach Lichtenhagen: "Dann hätte es Tote gegeben"

"Dann hätte es Tote gegeben" Rostock-Lichtenhagen
01:47 min
Rostock-Lichtenhagen
"Dann hätte es Tote gegeben"

30 weitere Videos

Anzeige:

Empfehlungen unserer Partner

Mann soll Hitlergruß aus Wohnung gezeigt haben

Hier soll das Opfer der Säureattacke in Rostock zu sehen sein.
Hier soll das Opfer der Säureattacke in Rostock zu sehen sein.
Twitter

Wie die Polizei Rostock am Sonntagmorgen mitteilt, wird ein Zusammenhang mit einer Demonstration zu „30 Jahre Lichtenhagen“ vermutet. Der Mann soll dabei von einer linksextremistischen Gruppe gefilmt worden sein, wie er angeblich mit einem „Reichsadler T-Shirt“ den Hitlergruß aus seiner Wohnung zeigt.

Auf RTL-Anfrage ist der Polizei vor Ort allerdings kein "strafrechtlich relevantes Verhalten" des späteren Geschädigten aufgefallen. Diesbezüglich seien aber Ermittlungen aufgenommen worden.

(mor)