25 Polizisten, 2 Spürhunde und ein Hubschrauber waren im Einsatz

Polizei löst Fall: Mysteriöse Blutlache in Hamburg

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Ein Spaziergänger sah diese Spuren am Boden und am Baum.
Polizei Hamburg

von Kirsten Studt

Eine mysteriöse Blutlache hat am Montagabend in Hamburg einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Jetzt wurde der Fall aufgeklärt: „Für ein Kunstprojekt hatten Schüler die Aufgabe bekommen, selbst einen Horrorfilm zu drehen“, so Jan Fedkenhauer vom zuständigen Polizeikomissariat 35 im Gespräch mit RTL Nord.

25 Beamte waren mit zwei Spürhunden im Einsatz

Ein Spaziergänger hatte Montagabend gegen 18:30 Uhr die riesige – vermeintliche – Blutlache entdeckt und alarmierte sofort die Polizei. Mit dem Anruf wurde ein Großeinsatz ausgelöst, der in Volksdorf für Aufsehen sorgte und erst um 23.40 Uhr endete. „Ein Hubschrauber kreiste, rund 25 Beamte waren mit 14 Einsatzfahrzeugen vor Ort und dazu kamen noch zwei Spürhunde“, so Fedkenhauer. Ein zuständiger Jäger schickte seinen Schweißhund auf die Suche, ein Spürhund des Deutschen Roten Kreuzes war ebenfalls im Einsatz. Die Tiere haben aber weder eine Spur aufgenommen noch verfolgt. Nach gut fünf Stunden wurde der Einsatz abgebrochen.

"Das Ausmaß von rotem Kunstblut im Wald hat niemand bedacht"

„Der rote Fund wurde jetzt professionell untersucht und es hat sich herausgestellt, dass es definitiv nur Farbe ist“, so Tobias Leinweber von der Polizeipressestelle Hamburg gegenüber RTL Nord, „damit ist der mysteriöse Fund aufgeklärt!“ Der Einsatz war allerdings kostspielig und beläuft sich auf eine fünfstellige Summe: “Niemand hatte das Ausmaß von rotem Kunstblut scheinbar im Kopf. Da sich die Jugendlichen am Dienstagabend aber von sich aus beim Revierförster gemeldet haben, müssen ihre Eltern die Kosten definitiv schonmal nicht tragen“, so Fedkenhauer.