Absturz auf Platz 11Bilanzfälschung! 15 Punkte Abzug für Juventus Turin

Drakonische Strafe gegen Juventus Turin: Dem italienischen Fußball-Rekordmeister werden nach einem Urteil des Berufungsgerichts des nationalen Verbandes FIGC wegen gefälschter Finanzberichte 15 Punkte in der laufenden Serie-A-Saison abgezogen. Der Klub hatte Transfers genutzt, um seine Bilanz künstlich aufzubessern. Juventus kann bei Italiens Olympischem Komitee CONI Berufung gegen das Urteil einlegen.
Strafen gegen Agnelli und Nedved
Der Verband verhängte außerdem lange Sperren gegen elf Mitglieder der früheren Vereinsführung, darunter gegen Ex-Präsident Andrea Agnelli (24 Monate) und seinen Stellvertreter Pavel Nedved (8). Juventus hat in der laufenden Saison bislang 37 Punkte erspielt. Der Abzug würde den Sturz von Rang drei auf den elften Tabellenplatz bedeuten.
VIDEOS aus der Welt des Fußalls
01:18Balljunge sorgt für furioses DFB-Tor
02:06Füllkrug-Schuss brach ihm die Hand!
00:48Emre Can vertut sich beim Geburtstag seiner Frau
00:44Benny Henrichs prophezeite Wirtz-Tor zum EM-Auftakt
01:19So feiern die Kaulitzs die DFB-Party
00:51St. Brown zuversichtlich für Heim-EM
02:18SO tippen unsere Promis!
01:50Siebert verrät: Ich bin der Schiri-DJ!
02:15Wirtz und Musiala witzeln über ihr besonderes Verhältnis
02:09Nagelsmann nominiert BVB-Star nach
00:38Nationalspieler stolz über eigenen EM-Song
02:15Weltmeister Littbarski verteidigt Neuer
02:09Alonso warnt vor spielstarken Römern
03:40Kloppo hört auf - Was seine Frau Ulla jetzt von ihm will!
Auf Freispruch folgt Schuldspruch
Das Berufungsgericht bestätigte unterdessen die Freisprüche für die anderen acht beschuldigten Vereine (Sampdoria, Pro Vercelli, Genua, Parma, Pisa, Empoli, Novara und Pescara) sowie für deren jeweilige Geschäftsführer und Manager.
Insgesamt 52 Funktionäre sahen sich den Anschuldigungen ausgesetzt. Im vergangenen Mai waren zunächst alle neun Klubs - somit auch Juventus - freigesprochen worden. Die FIGC hatte dagegen jedoch Einspruch eingelegt.
Den Vereinen wurden betrügerische Verfälschungen ihrer Bilanzen vorgeworfen. Die Klubs, so die Anklage, hätten in ihren Haushaltsberichten durch die Ansetzung von Fantasiewerten für Spieler deutlich höhere Kapitalgewinne und Leistungsansprüche ausgewiesen als in Wirklichkeit vorhanden gewesen seien. (sid/mar)




