AWZ: Jonathan Weiske ist der Neue bei "Alles was zählt"

Jonathan Elias Weiske ist ab dem 19. August 2015 bei AWZ zu sehen.
Jonathan Elias Weiske ist ab dem 19. August 2015 bei AWZ zu sehen.
© (c) Oliver Betke

20. August 2015 - 11:36 Uhr

Jonathan Weiske spielt bei AWZ die Rolle Kevin Möller

Es gibt eine neue Rolle bei "Alles was zählt": Jonathan Elias Weiske spielt ab dem 19. August 2015 den gut gebauten und handwerklich geschickten Kevin Möller.

Der 19-jährige Jungschauspieler ist kein Unbekannter: Seine Mutter ist Claudia Weiske, die bei "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" ab Folge 1 im Jahr 1992 fünf Jahre lang die Rolle der Elke Opitz spielte, die später von Patrick Graf schwanger wurde. Schwanger wurde Claudia Weiske auch im wahren Leben von Schauspielkollege Oliver Betke – mit Jonathan Elias. Nun schließt sich der Kreis und der Sohn tritt in puncto tägliche Serie in die Fußstapfen seiner Mutter: Bei "Alles was zählt" spielt Jonathan Elias Weiske seine erste Rolle in einer täglichen Serie. Wie er schon mit fünf Jahren zur Schauspielerei kam und welchen Einfluss seine Eltern darauf hatten, dass auch Jonathan Schauspieler wurde, erzählt er in unserem Interview.

Du siehst deiner Mutter sehr ähnlich. Wirst du schon mal darauf angesprochen?

Ja, und es gibt dazu auch einen sehr markanten Vorfall, der mir immer im Kopf geblieben ist. Mit 14, 15 war ich bei einem Rugbyturnier in Brandenburg. Da kam eine Mutter aus einem anderen Team plötzlich zu mir und fragte, "Ist Ihre Mutter Claudia Weiske?" Ich bejahte und fragte sie, woher sie das wisse. Sie sagte: "Sie haben genau die gleichen Augen!" Die Frau hat nur an meinen Augen und Augenbrauen erkannt, dass meine Mutter Claudia Weiske ist. Das war sehr krass.

Jonathan Weiske trat in die Fußstapfen seiner Eltern und wurde Schauspieler

Claudia Weiske bei GZSZ
Jonathan Weiske ist der Sohn von Claudia Weiske, die ab der ersten Folge im Jahr 1992 bei GZSZ mitgespielt hat.
© Folge 1089, (c) RTL

Deine Eltern sind beide Schauspieler – in wie weit waren sie der Grund, dass du dich auch für diesen Beruf entschieden hast?

Auf jeden Fall waren meine Eltern der Grund, weshalb ich durch Zufall in die Schauspielerei reingerutscht bin. Ich war fünf Jahre alt und meine Eltern haben gedreht. Ich war mit meinem Babysitter bei meinem Vater am Set der Serie "Herzschlag". Der fünfjährige Junge, der die Rolle spielen sollte, ist krankheitsbedingt ausgefallen und ich war dann einfach da und wurde eingesetzt. Das war meine erste Rolle und sie hat mir sehr viel Spaß gemacht. Unabhängig davon, dass meine Eltern Schauspieler sind, habe ich später beschlossen, dass ich das ebenfalls machen möchte und habe mir mit elf Jahren eine Agentur gesucht.

Was haben deine Eltern zu deinem Wunsch gesagt?

Meine Eltern haben gesagt, dass ich das lieber nicht machen solle. Die wissen schon warum, aber das ändert nichts an meiner Einstellung.

Deine Mutter war am Set von GZSZ mit dir schwanger und du warst eines der ersten Serienbabys. Hat dich das geprägt? Schaust du dadurch mehr tägliche Serien?

Um ehrlich zu sein, habe ich bevor ich diese Rolle Ende Mai bekommen habe, nicht eine Folge einer täglichen Serie gesehen. An dem Wochenende, an dem ich die Zusage bekommen habe, habe ich erstmals eine Folge AWZ angesehen, um zu sehen, womit ich es zu tun habe.

Wie war dein Eindruck von AWZ?

Positiv, obwohl tägliche Serien bei einigen Menschen ja eher verrufen sind. Es gibt viele Vorurteile gegenüber täglichen Serien, die ich alle kannte, doch als die Vorbereitungen begannen und ich mich mehr mit der ganzen Arbeit vor Ort auseinandergesetzt habe, wurden mir diese Vorurteile genommen. Als ich meinen ersten Drehtag hatte, wurde ich sehr schnell ins Ensemble aufgenommen. Bei AWZ arbeitet ein super Team, mit super Leuten, es wird sich Zeit genommen und es wird geprobt. Das einzige, was schneller geht als bei anderen Produktionen, ist der Umbau. An anderen Sets hatte ich schon eine Stunde Umbau und hier dauert es ein paar Minuten. Das macht das Ganze um einiges effizienter. Ich war auch ein wenig skeptisch, wie ich aufgenommen werde und vor allem, wie mein Charakter dargestellt wird. Es wurde alles genau mit den Regisseuren analysiert, besprochen und umgesetzt.

Zu deiner Rolle: Was für ein Typ ist deine Rolle Kevin Möller?

Kevin ist auf eine gewisse Art und Weise sehr interessant - jung, motiviert und handwerklich sehr begabt. Er kann alles, sei es Wände anmalen oder Mauern bauen. Mit seinem Talent und seiner guten Einstellung bringt er eine gewisse Coolness mit, mit der er sich bei der Firma "Multi-Friends", ehemals "Multi-Can", bewirbt, und mit der er dann auch Flo Brück nachhaltig beeindruckt. Zwischen den beiden entwickelt sich dann auch etwas.

Dein Vater Oliver Betke arbeitete zuletzt mehr als Fotograf als als Schauspieler. Hättest du auch Lust in diese Richtung zu gehen?

Ich hatte immer Spaß am Fotografieren, aber es ist nichts, was für mich beruflich in Frage kommt. Mein Vater macht das super, daher habe ich zu große Fußstapfen, in die in treten müsste.