Er wird nun woanders gebrauchtSohn Nicholas (43) mit Magenkrebs im Hospiz - Andrew Lloyd Webber sagt Premiere ab

ARCHIV - 26.09.2021, USA, New York: Andrew Lloyd Webber kommt zur 74. Tony Awards Verleihung im Winter Garden Theatre. Seit mehr als einem halben Jahrhundert dominiert Musical-Papst Andrew Lloyd Webber mit seinen Shows die großen Bühnen am Broadway und im Londoner West End. Am 22.03.2023 feiert er seinen 75. Geburtstag. (zu dpa "Ein Leben für die große Bühne: Andrew Lloyd Webber wird 75 Jahre alt") Foto: Evan Agostini/Invision via AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Komponist Andrew Lloyd Webber sagt seine Premiere ab.
AK AH DA sei, dpa, Evan Agostini

Es ist eine Absage, hinter der viel Schmerz, Kummer und Leid steckt. Schweren Herzens muss der Star-Komponisten Andrew Lloyd Webber (75) die Teilnahme an der Premiere seines Musicals „Cinderella“ in New York abblasen. Grund dafür ist der Zustand seines krebskranken Sohnes Nicholas.

"Es ist der richtige Ort für uns alle!

Eigentlich wollte er die Menschenmassen verzaubern – mit seiner Neuinterpretation des Klassikers „Cinderella“. Doch die märchenhaften Träumereien wurden bei Andrew Lloyd Webber jetzt durch die bittere Realität ausgetauscht.

Der älteste Sohn des britischen Star-Komponisten („Cats“, „Phantom der Oper“), Nicholas (43), ist in ein Hospiz verlegt worden. Er kämpfe dort gegen Magenkrebs, sagte der Oscar-Gewinner in einer am Donnerstag - einen Tag nach seinem 75. Geburtstag - veröffentlichten Videobotschaft. Sein Sohn, ebenfalls Komponist, habe „das Schlimmste dieser ersten Lungenentzündung überstanden“, die er sich als Folge seines „schrecklichen“ Krebses zugezogen habe. „Wir sind alle hier, die Familie hat sich versammelt, und es ist der richtige Ort für uns alle“, sagte Lloyd Webber.

Im Video: Diese Anzeichen deuten auf Magenkrebs hin

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Absage mit traurigem Grund

Um bei seinem Sohn sein zu können, hatte der Brite die offizielle Premiere seines Musicals „Cinderella“ in New York - in neuer Inszenierung unter dem Titel „Bad Cinderella“ - abgesagt. „Ich bin absolut enttäuscht, dass ich nicht dabei sein kann, aber mein Platz ist im Moment wirklich hier in England“, sagte er. (dpa/rbe)