Die Finals 2022 in Berlin

Alica Schmidt: Deutschlands schönste Läuferin sprintet zu Bronze

Deutschlands heißeste Athletin bei den Finals 2022 Alica Schmidt
00:44 min
Alica Schmidt
Deutschlands heißeste Athletin bei den Finals 2022

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Sie ist Deutschlands schönste Leichtathletin – und strahlt auch auf der Laufbahn im Berliner Olympiastadion: Bei den Finals 2022 in der Hauptstadt ist Alica Schmidt über die 400 Meter im Finale zu Bronze gerannt. Ihr Halbfinale konnte die Blondine, deren Karriere auf Instagram weltweit über 3 Millionen Fans verfolgen, sogar für sich entscheiden. Gegen die deutsche Meisterin hatte sie aber klar das Nachsehen.

Alica Schmidt: Familie in Berlin als Glücksbringer dabei

„Es wird Zeit“, schrieb die 23-Jährige noch vor dem Wettkampfwochenende unter ein Bild auf der blauen Laufbahn des Olympiastadions. Schmidt hatte sich schon einmal mit dem Wettkampfort vertraut gemacht. Alles für die Top-Leistung.

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Ihre Eltern und ihr Bruder sind nach Berlin gekommen, um ihre Alica live im Stadion zu unterstützen. Und das Daumendrücken auf der Tribüne zahlt sich aus. Als Siegerin ihres Vorlaufs qualifiziert sich Schmidt mit einer Zeit von 52,96 Sekunden für den Endlauf. Und somit für den Kampf um den deutschen Meistertitel am Sonntag.

Im Finale dann läuft Schmidt von Beginn an vorne mit, beißt auf der Zielgeraden nochmal die Zähne zusammen und belohnt sich dafür selbst mit dem Podiumsplatz. Der Sieg und damit der Titel der deutschen Meisterin über die 400 Meter geht an Corinna Schwab, die ihrer Konkurrenz mit ihrer Zeit von 51,61 Sekunden klar davonläuft.

Lückenkemper holt den Sieg über 100 Meter

Jubeln durfte Samstagabend schon Gina Lückenkemper, die danach vom „Gefühl des Fliegens“ schwärmt. Sie ist zum dritten Mal zum deutschen Meistertitel über die 100 Meter gesprintet und hat dabei die Marke von elf Sekunden unterboten. Die für den SCC Berlin startende EM-Zweite von 2018 siegte am Samstag bei den nationalen Titelkämpfen in der Hauptstadt in starken 10,99 Sekunden. Damit blieb sie nur vier Hundertstelsekunden über ihrer persönlichen Bestzeit.

Zweite wurde Rebekka Haase aus Wetzlar in 11,20 Sekunden vor Yasmin Kwadwo in 11,44 Sekunden. Titelverteidigerin Alexandra Burghardt - bei den Olympischen Winterspielen in Peking Silbermedaillen-Gewinnerin im Bob - hatte angeschlagen auf einen Start verzichtet. Ex-Meisterin Tatjana Pinto trat im Finale nicht an. (ana/dpa)