Maskenpflicht im Bundestag

AfD provoziert mal wieder im Bundestag

19. April 2021 - 13:40 Uhr

Ohne Maske im Bundestag

Zur Eindämmung der Pandemie tragen die meisten Abgeordneten einen Mund-Nasen-Schutz. Die Alternative für Deutschland (AfD) lehnt die Maskenpflicht ab und umgeht das Tragen einer Maske, so oft es möglich ist. Bei der heutigen Sitzung störten sie zudem die Rede Merkels, wie Sie im Video sehen können.

AfD lehnt Maskenpflicht ab

 Angela Merkel, Bundeskanzlerin, CDU, Debatte zum Bevoelkerungsschutzgesetz im Deutschen Bundestag, 222. Bundestagssitzung, DEU, Berlin, 16.04.2021 *** Angela Merkel, Chancellor, CDU, Debate on the Population Protection Act in the German Bundestag, 2
Das Plenum im Bundestag.
© imago images/Jens Schicke, Jens Schicke via www.imago-images.de, www.imago-images.de

In der heutigen Plenarsitzung zur Corona-Notbremse saß die AfD – als einzige Fraktion – mal wieder demonstrativ komplett ohne Maske im Bundestag.

Mit ihrem geschlossenen Auftritt im Plenarsaal zeigen die Abgeordneten ihre Haltung zum Mund-Nasen-Schutz. Sie stellen sich damit gegen die Corona-Maßnahmen der Bundes- und Landesregierungen. Sowohl die von der Bundesregierung geplante einheitliche Notbremse als auch die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes stößt bei der AfD auf Gegenwehr. Erst am Wochenende hat sich die AfD auf ihrem Parteitag gegen die Maskenpflicht ausgesprochen.

Doch was ist eigentlich erlaubt?

Eine Maskenpflicht gilt für den gesamten Bundestag – am Platz darf die Maske jedoch abgenommen werden. Voraussetzung: Es wird ein Mindestabstand von 1,50 Metern zu anderen Personen eingehalten. Wer sich nicht an die Anordnung hält, kann mit einer Geldbuße in Höhe von bis zu 5.000 Euro rechnen.

Solange die AfD-Abgeordneten den Abstand einhalten und die Maske außerhalb des Platzes tragen, müssen sie bis jetzt keine Konsequenzen fürchten.

Auch interessant