Griechenland war zu teuer, um storniert zu werden

Pass abgelaufen: Tochter (10) darf nicht mit in den Urlaub - Mutter fliegt ohne sie!

Vorfreude auf den Urlaub - aber der Pass war abgelaufen. (Symbolbild)
Vorfreude auf den Urlaub - aber der Pass war abgelaufen. (Symbolbild)
© deutsche presse agentur

07. September 2021 - 17:56 Uhr

Albtraum-Story kurz vor Traumreise

Für Familie O'Connor aus Dublin soll die zweiwöchige Reise nach Griechenland ein purer Traum werden. Nur leider entwickelt sich die Geschichte ein paar Tage vor Abflug zum absoluten Albtraum. Der Pass der Tochter ist abgelaufen. Warum die Mutter sich entscheidet, ohne ihre Tochter zu fliegen und die 10-Jährige bei einer Tante lässt.

Pass ein paar Tage vor Abflug abgelaufen

Insgesamt 6.454 Dollar (5.449 Euro) hat die Familie O'Connor für die zweiwöchige All-Inclusive Reise vorab bezahlt. Ein Batzen Geld! Aber das ist es der Familie wert, schließlich haben sie die letzten zwei Jahre auf diesen Urlaub gespart. Zwischen Kofferpacken und Vorfreude plötzlich das: Der Pass der 10-Jährigen Tochter ist abgelaufen. Samantha O'Connor, die Mutter, verfällt sofort in Panik. Es ist nicht genügend Zeit übrig, um einen neuen Pass anzufordern. Panisch ruft die Mutter die Ämter an – vergeblich.

Mutter lässt ihr Kind zurück

Am Tag der Abreise steht fest: Die 10-jährige Tochter kann nicht ohne Pass mitfliegen. Also entscheidet sich Samantha für einen drastischen Schritt – sie fliegt ohne ihre Tochter. Die 10-Jährige bleibt mit ihrer Tante und ihrem Vater in Dublin. Der Grund für das Zurücklassen des Kindes ist nachvollziehbar, schließlich kann die teure Reise nicht mehr storniert werden. Dem Nachrichtenportal "Dublin live" erzählt Samantha: "Sie war so am Boden zerstört. Ich auch. Ich war untröstlich als ich an Bord ging, weil sich alle Gedanken nur um meine Tochter drehten, die zurückblieb."

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Immerhin ein kurzes Happy End

In Griechenland gelandet ist für Samantha kein Urlaub in Sicht. Stattdessen telefoniert die zweifache Mutter sechs Tage herum, um ihr Kind schnellstmöglich zu sich in den Urlaub zu holen. "Dublin live" zitiert die Mutter: "Die ersten sechs Tage saß ich nur herum und habe telefoniert. Ich hab dauerhaft gecheckt, dass ich Internet und Signal habe, für den Fall, dass mich jemand anruft. Aber es hat niemand angerufen." Dann an Tag 7 kann sie endlich ihr zurückgelassenes Kind und ihren Mann in Griechenland begrüßen. Immerhin gibt es nach dem chaotischen Ferienstart noch sieben Tage lang einen All-Inclusive-Urlaub in Griechenland. (gas)

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