Bei diesen Symptomen sollten Sie zum Tierarzt gehen

5 sichere Anzeichen dafür, dass Ihr Hund Schmerzen hat

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01. September 2020 - 11:40 Uhr

Daran erkennen Sie, dass es Ihrem Hund nicht gut geht

Wie Menschen reagieren auch Hunde ganz unterschiedlich auf Schmerzen: Während sich die einen zurückziehen und still leiden, jaulen und winden sich die anderen, um ihrem Leiden Ausdruck zu verleihen. Für Hundebesitzer ist es daher nicht immer leicht, zu erkennen, dass es ihrem Liebling nicht gut geht. Es gibt jedoch ein paar typische Anzeichen, dass Ihr Hund Schmerzen hat.

Durch diese Verhaltensweisen zeigen Hunde, dass es ihnen schlecht geht

Anders als Menschen können uns Hunde nicht sagen, dass ihnen etwas weh tut. Erschwerend kommt hinzu, dass Hunde sehr gut darin sind, Schmerzen und Unwohlsein zu verbergen. Der Grund dafür ist der, dass Hunde vom Wolf abstammen. Und zeigte ein Wolf Schwäche, so machte ihn das verwundbar und führte nicht selten zum Ausschluss aus dem Wolfsrudel. Häufig deuten jedoch folgende Verhaltensweisen auf Schmerzen hin:

Appetitlosigkeit

Ihr Liebling zeigt keinerlei Interesse an seinem gewohnten Futter? Und selbst seine heiß geliebten Leckerlies lassen ihn kalt? Hält dieses Desinteresse am Futter über mehrere Stunden oder gar Tage an, können Sie es als deutliches Anzeichen dafür werten, dass es Ihrem Hund nicht gut geht. Denn wie bei uns auch stehen das Bedürfnis nach Schlaf, Ruhe und Erholung auch bei Tieren auf Platz eins, wenn es ihnen schlecht geht.   

Veränderte Körperhaltung

Haben Hunde Schmerzen, spiegelt sich das häufig in ihrer Körperhaltung wieder. So deutet vor allem eine gekrümmte oder steife Haltung auf Unwohlsein hin. Humpelt oder hinkt Ihr Hund, ist auch das in der Regel ein sicheres Zeichen dafür, dass er Schmerzen hat. In dem Fall versuchen die Tiere, den schmerzenden Körperteil zu entlasten. Aber auch ein eingeklemmter Schwanz oder häufiges Schütteln können Schmerzen signalisieren. Das gilt auch, wenn Ihr Hund den Kopf hängen lässt oder häufig zittert.

Verhaltensänderungen

Die meisten Hundehalter werden wohl am ehesten an der nachlassenden Energie ihres Tieres merken, dass es ihm nicht gut geht. Jagt ihr Hund nicht wie sonst dem Ball hinterher oder steht er verhalten am Badesee, wo es sonst für ihn kein Halten gibt, kann dies darauf hindeuten, dass er sich unwohl fühlt und Schmerzen hat.

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Häufigeres Jaulen und Winseln

Die meisten Tiere machen auf Schmerzen nicht durch lautes Gebell aufmerksam, sondern verhalten sich dann ganz im Gegenteil eher ruhig. Wenn Ihr Hund also öfter winselt oder ungewohnt häufig Klagelaute von sich gibt, kann dies auf bereits stärkere Schmerzen hindeuten. Vor allem dann, wenn er bei Berührungen winselt. Suchen Sie in dem Fall sofort einen Tierarzt auf.

Übermäßiges Lecken

Wenn Ihr Hund sich intensiv an der immer gleichen Körperstelle leckt oder daran knabbert, kann auch das darauf hindeuten, dass er unter Schmerzen leidet. Denn oftmals versuchen Hunde tieferliegende Verletzungen durch das Lecken zu entfernen. Kontrollieren Sie also die Stelle zunächst auf Zecken oder eine äußere Verletzung. Sollten Sie rein äußerlich nichts erkennen können, ist ein Tierarztbesuch ratsam.

Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl!

Grundsätzlich gilt: Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl. Sie kennen Ihren Hund am besten. Sobald Sie Verhaltensänderungen Ihres Tieres wahrnehmen, sollten Sie Ihren Hund genauer beobachten. Sollten Sie sich unsicher sein, warum sich Ihr Liebling anders verhält als sonst, ist es ratsam mit ihm zum Tierarzt zu gehen.

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