Bricht Ralf Möller jetzt mit Kumpel Trump?„Schlimm natürlich“ – Gladiator distanziert sich vom US-Präsidenten

Bereut Ralf Möller, dass er Trump gewählt hat?
Er ist einer der berühmtesten Deutschen in den USA. Und Ralf Möller hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er Donald Trump gewählt hat. Aber jetzt rudert der Gladiator-Star zurück. Plötzlich drückt er den US-Demokraten die Daumen und hofft, dass sie bei den nächsten Wahlen siegen. Woran das liegt.
Warum Ralf Möller sich von Donald Trump abwendet
Auf die Frage, ob er Trump heute noch so sehe wie früher, sagt Möller zuerst: Er habe ihn nicht „unterstützt“, aber damals schlicht „nichts anderes“ gesehen, als ihn zu wählen – die Alternative auf der anderen Seite habe ihn noch weniger überzeugt. In typischer Möller-Manier erklärt er das mit einem Vergleich nach Deutschland: Würde man die Leute fragen „Annalena Baerbock oder Friedrich Merz?“, würden viele auch Merz ankreuzen.
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Trump habe in den ersten vier Jahren „sehr gut, also relativ gut“ regiert, die späteren, teils „wirren“ Entscheidungen habe man so nicht vorhersehen können, so Möller sinngemäß. Viele andere haben genau das vorhergesehen.
Jesus-Bild sorgt für heftige Kritik in den USA

Klar ist aber: Spätestens Trumps neue Selbstdarstellung als Jesus-Figur geht dem 65-Jährigen zu weit. Das KI-Bild, auf dem sich der US-Präsident Seite an Seite mit Jesus inszeniert, sorgt in den USA für heftige Kritik – und auch Ralf Möller findet dafür klare Worte. „Na ja, schlimm natürlich. Das kann man natürlich nicht machen“, sagt er. Immerhin: Trump habe den Post schnell wieder runtergenommen.
Dass ausgerechnet Möllers guter Kumpel Arnold Schwarzenegger den US-Präsidenten mal wieder öffentlich scharf attackiert, entgeht dem Gladiator natürlich nicht: „Der Arnold gibt ja ganz schön Gas dagegen“, sagt er mit einem Grinsen – fügt aber an, dass das letztlich wenig ändere: „Es nutzt nichts. Er ist nun mal Präsident.“
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Hoffnung setzt Möller deshalb auf die nächsten Wahlen in den USA. Er hofft, dass die Demokraten das Unterhaus zurückerobern und Trump damit Grenzen gesetzt werden: Dann könne er „nicht mehr so ganz walten, wie er möchte“. Ob das am Ende den endgültigen Bruch mit dem alten Kumpel bedeutet – oder nur eine vorsichtige Distanzierung – lässt Ralf Möller offen. (ros)
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherchen







