Was der 76-Jährige dort wollteHollywood-Legende Richard Gere sorgt für Wirbel im Bundestag

Die Lage in Tibet ist Schauspieler Richard Gere seit Jahrzehnten ein besonderes Anliegen. Dieses Engagement führt ihn nun auch in den Deutschen Bundestag. Die CDU-Abgeordnete Ellen Demuth postet stolz ein Selfie mit dem Star.
Da staunt sogar der Bundesadler: Hollywood-Star Richard Gere hat am Mittwoch den Deutschen Bundestag besucht. Öffentlich gemacht hat dies die CDU-Bundestagsabgeordnete Ellen Demuth, die ein gemeinsames Foto mit dem 76-Jährigen auf Instagram teilte.
„Schaut mal, wen ich heute im Bundestag getroffen habe“, schrieb Demuth zu dem Bild. Sie sei von der Begegnung mit dem Schauspieler, der auf dem Bild den Arm um sie gelegt hat, „sehr positiv überrascht. Er ist wirklich sympathisch. Und ja, sein Charme funktioniert immer noch.“
Anlass des Besuchs sei ein Treffen des Parlamentskreises Tibet gewesen, erklärte die Politikerin gegenüber der „Bild“-Zeitung. Organisiert hatte den Termin demnach der CDU-Abgeordnete Michael Brand.
Gere engagiert sich seit Jahrzehnten für Tibet und den Dalai Lama: Gemeinsam mit Vertretern der tibetischen Diaspora informierte er die Abgeordneten über die aktuelle Lage in der Region.
Im Zentrum des Gesprächs stand die Frage, wie die internationale Aufmerksamkeit wieder stärker auf das Thema Tibet gelenkt werden kann. „Für mich als Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestags war dieser Termin schon inhaltlich ein wichtiger Austausch“, so Ellen Demuth. Zugleich fügte sie hinzu: „Und als großer Fan von Richard Gere natürlich ganz besonders.“
Richard Gere war direkt aus Bayern in die Hauptstadt gekommen. Dort hatte er zuvor Dreharbeiten zum Actionthriller „Left Seat“ absolviert - und war in diesem Kontext auch einem anderen hochrangigen Politiker begegnet. So stattete Bayerns Ministerpräsident Markus Söder dem Set am Flugplatz Warngau im Landkreis Miesbach einen Besuch ab. Auch er teilte bereits vor einigen Tagen ein gemeinsames Foto mit Gere.
Der Schnappschuss zeigt Söder und Gere im Cockpit eines Kleinflugzeugs. „Mit diesem Piloten im Flieger kann nichts schiefgehen“, schrieb Söder. „War mir als Cineast und Kinofan eine große Ehre, Richard Gere und seine Kollegin Michelle Rodriguez im Freistaat zu begrüßen.“
Auch Fotos mit Rodriguez aus der „Blockbuster-Schmiede Bayern“ lud der Politiker bei Instagram hoch. Sie spielt in „Left Seat“ eine Frau, die ein Flugzeug übernehmen muss, weil der Pilot ohnmächtig wird. Gere unterstützt sie in seiner Rolle per Funk.
Verwendete Quellen: vpr/spot


