Wütender Protest auf TikTokKesha stinksauer: Trump nutzt ihren Hit für Kriegs-Aufrufe

Kesha bei der Hollywood Reporter Academy Award Nominees Night im Chateau Marmont. Los Angeles, 10.02.2026 *** Kesha at The Hollywood Reporter Academy Award Nominees Night at Chateau Marmont Los Angeles, 10 02 2026 Foto:xD.xStarbuckx/xFuturexImagex hollywood_6293
Kesha möchte ihre Musik nicht in Videos der Trump-Regierung hören müssen.
IMAGO/Future Image

US-Sängerin Kesha wehrt sich mit deutlichen Worten gegen die Nutzung ihrer Musik durch die Trump-Regierung. Das Weiße Haus hatte ihren Song „Blow“ in einem Video mit Kampfjets und Raketen verwendet.

Kesha macht ihrer Wut Luft. Die US-Sängerin regt sich öffentlich über die Verwendung ihrer Musik durch US-Präsident Donald Trump auf. Das Weiße Haus habe einen ihrer Songs in einem Tiktok-Clip benutzt, „um Gewalt zu schüren und mit Krieg zu drohen“, schreibt die 39-Jährige in einer Instagram-Story und auf der Plattform X.

Die Trump-Regierung hatte Mitte Februar ein Video von Kampfjets gepostet, in dem Raketen abgeworfen werden, die ein Schiff treffen, das daraufhin explodiert. Der Clip wurde mit Keshas Song „Blow“ unterlegt.

Der Versuch, Krieg zu verharmlosen, sei „widerlich und unmenschlich“, empört sich die Sängerin. Sie sei absolut dagegen, dass ihre Musik dazu genutzt werde, jegliche Art von Gewalt zu fördern, führt sie weiter aus. Diese „offenkundige Missachtung menschlichen Lebens“ sei nicht das, für was sie stehen wollen. „Liebe triumphiert immer über Hass“, schreibt Kesha und appelliert an ihre Follower, sich selbst und andere „in Zeiten wie diesen“ zu lieben.

Kesha, die 2009 mit dem Song „TiK ToK“ bekannt wurde, reiht sich damit ein in Künstlerinnen und Künstlern, die sich darüber beschwert haben, dass Trump ihre Songs ohne Erlaubnis zu seinem politischen Vorteil benutze.

Abschließend erinnert die Sängerin in ihrem Posting noch daran, dass Trumps Name „über eine Million Mal“ in den Epstein-Akten auftauche und er ein „kriminelles Raubtier“ sei.

Verwendete Quellen: csp/dpa