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Rechter Terror

Als Rechter Terror bzw. Rechtsterrorismus bezeichnet man einen besonders gewaltbereiten Teil des Rechtsextremismus.

Rechter Terror dpa

Als Rechter Terror werden gewaltsame rechte und rechtsextremistische Taten bezeichnet, die sich gegen bestimmte Personen richten – sei es wegen ihrer Herkunft, Volkszugehörigkeit, Hautfarbe, Rasse, Nationalität, politischen Einstellung, Religion, Weltanschauung, ihrer sexuellen Orientierung, ihres äußeren Erscheinungsbildes, ihrer Behinderung oder ihres gesellschaftlichen Status. Dabei werden beim Rechtsterrorismus gezielt Anschläge oder terroristische Gewalt geplant und durchgeführt.

Als erster als rechtsterroristisch bezeichneter Akt wird der Mord an Kurt Eisner im Jahr 1919 angesehen. Eisner war Ministerpräsident der Unabhängigen sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD) und Anführer der Novemberrevolution 1918 in München, die zur Demokratisierung des deutschen Reiches, der sogenannten Weimarer Republik, führte. Ermordet wurde der bekennende Pazifist durch den Studenten Anton Graf von Arco auf Valley, welcher mit der deutsch-völkischen und antisemitischen Thule-Gesellschaft sympathisierte.

In der jüngeren Vergangenheit sorgte vor allem der NSU-Prozess um Beate Zschäpe für Aufmerksamkeit. Gemeinsam mit Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos, die 2011 Selbstmord begangen, hat sie zwischen 2000 und 2007 mehrere Morde begangen haben und wurde am 11. Juli 2018 zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt.

Der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) ist eine rechtsextremistische terroristische Vereinigung, die Schätzungen zufolge aus etwa 200 Anhängern bestehen soll. Dem NSU werden zahlreiche Attentate, Brandstiftungen, Morde und Überfälle zugeschrieben, bei denen insbesondere Menschen ausländischer Herkunft ums Leben kamen.

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