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CSU

Die CSU (Christlich-Soziale Union) ist eine politische Partei in Bayern. Im Deutschen Bundestag bildet sie mit der CDU eine Fraktionsgemeinschaft und ist an der Bundesregierung beteiligt.

CSU picture alliance / Sven Simon

Die CSU und CDU bilden zusammen eine Union

Die Abkürzung CSU steht für die Christlich-Soziale Union, eine politische Partei im Bundesland Bayern. Sie bildet eine Bundestagsfraktion mit ihrer Schwesterpartei CDU, mit der sie an der aktuellen Bundesregierung beteiligt ist. Markus Söder ist der Parteivorsitzende der CSU.

Die Gründung der CSU 1945 und der Zusammenschluss der Fraktion CSU/CDU

Die Christlich-Soziale Union bildete sich im Sommer 1945 aus verschiedenen Gruppierungen in mehreren bayrischen Städten. Die eigentliche Gründungssitzung der Partei fand am 12. September 1945 statt. Im Zuge der ersten Bundestagswahl im Jahr 1949 bildete sich die bis heute bestehende CDU/CSU-Fraktion und die beiden Schwesterparteien beteiligten sich gemeinsam an der Bundesregierung. Ein deutscher Bundeskanzler kam jedoch nie aus den Reihen der bayrischen Partei, auch wenn mit Franz Josef Strauß und Edmund Stoiber schon CSU-Kanzlerkandidaten für die Fraktionsgemeinschaft antraten. In Bayern hingegen stellt die CSU seit 1957 durchgehend den Ministerpräsidenten und war seit dem Jahr zudem in den meisten Legislaturperioden alleinige Regierungspartei des Freistaats.

Die Grundwerte der CSU sind vor allem christlich und konservativ geprägt

In ihren Grundsatzprogrammen hebt die CSU ihre christliche Ausrichtung und konservative Haltung hervor. Die Partei orientiert sich an einem Leitbild, das die Eigenverantwortung der Bürger auf der einen und die Solidarität der Gesellschaft auf der anderen Seiten miteinander verbindet. In ihrem sogenannten „Bayernplan“ setzte die CSU sich im Jahr 2013 Ziele für das Regierungsprogramm, wie etwa einen Schuldenstopp und eine Vollbeschäftigung in Bayern zu erreichen.

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