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Steckbrief: Dietmar Bartsch

Dietmar Bartsch picture alliance / Eventpress
  • Name:
    Dietmar Bartsch
  • Beruf:
    Politiker
  • Geboren am:
    31. März 1958
  • Geburtsort:
    Stralsund
  • Sternzeichen:
    Widder
Dietmar Bartsch ist ein deutscher Politiker der Partei Die Linke. Seit 2019 ist er zusammen mit Amira Mohamed Ali Vorsitzender der Linksfraktion im Bundestag.

Dietmar Gerhard Bartsch wurde am 31. März 1958 in Stralsund geboren. Er schloss sein Abitur mit Auszeichnung ab und leistete von 1976 bis 1978 Wehrdienst. Anschließend begann Bartsch das Studium der Wirtschaftswissenschaften in Berlin an der Hochschule für Ökonomie und erlangte dort den Titel des Diplom-Wirtschaftswissenschaftlers. Er hat eine Tochter und einen Sohn.

So findet Dietmar Bartsch zur Politik

Dietmar Bartsch wurde 1977 Mitglied in der Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED), wobei er zwölf Jahre später einer der Mitbegründer der Arbeitsgemeinschaft Junge GenossInnen (AGJG) war. Nachdem Dietmar Bartsch von 1991 bis 1997 die Amtstätigkeit des Bundesschatzmeisters bei der Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS) ausgeführt hatte, wurde er anschließend zum Bundesgeschäftsführer und 2002 zum Wahlkampfleiter der Partei erklärt.

Dietmar Bartsch ist Co-Vorsitzender der Linksfraktion im Bundestag

Im Jahr 2010 wurde Dietmar Bartsch zum stellvertretenden Vorsitzenden der Linken im Bundestag ernannt. 2015 erklärte der Fraktionsvorsitzende Gregor Gysi seinen Rückzug aus dem Amt, woraufhin sich Dietmar Bartsch bereit erklärte gemeinsam mit Sahra Wagenknecht in einer Doppelspitze Gysis Nachfolge anzutreten. Seit dem 12. November 2019 ist Dietmar Bartsch gemeinsam mit Amira Mohamed Ali Co-Vorsitzender der Linksfraktion im Deutschen Bundestag.

Dietmar Bartsch und die „Lafodödel-Affäre 2015“

2015 musste sich Dietmar Bartsch in der Lafodödel-Affäre verantworten. Ihm wurde unterstellt, dass er in eigens angelegten Dokumenten den gesamten Parteivorstand in drei Kategorien unterteilte: Kategorie Z „zuverlässig“ bzw. loyal ihm gegenüber, Kategorie U „unabhängig“ und Kategorie L „Lafodödel“. „Lafodödel“ stand hierbei als abwertende Bezeichnung für Personen, die seinem parteiinternen Widersacher Oskar Lafontaine loyal gegenüber waren. Bartsch zufolge habe er dieses Wort lediglich ein einziges Mal benutzt.

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