Zahlen und FaktenWas Olympia-Fans über die Winterspiele wissen müssen

Mann beim Skifahren
Wintersport ist nicht nur während der Olympischen Winterspiele beliebt.
Copyright: Jeannette Meier Kamer

Die Olympischen Winterspiele 2026 laufen und sie bestimmen die Schlagzeilen.
Wir zeigen, warum es sich lohnt, die Spiele im Blick zu behalten.

Erstmals teilen sich zwei Orte offiziell die Gastgeberrolle. Und dennoch müsste es statt Mailand und Cortina eigentlich Nord-Italien heißen. Denn die Spiele erstrecken sich auf eine Fläche von etwa 22.000 Quadratkilometer und machen sie zu den ersten dezentralen Spielen der Geschichte.

Was ist das Besondere an den Winterspielen 2026?

Für die Eröffnungs- und Schlussfeier werden ungewöhnliche Sportstätten fernab der Berge genutzt: Die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele 2026 fand im Fußball-Tempel San Siro statt, beendet werden die Spiele in der antiken Arena von Verona. 90 Prozent der Wettkampfstätten existierten bereits oder wurden temporär errichtet. Die alpinen Skirennfahrerinnen tragen ihre Wettkämpfe in Cortina d’Ampezzo aus, die Männer dagegen in Bormio, also 300 Kilometer weiter westlich.

Wie viele Teilnehmer und Wettbewerbe gibt es?

Rund 2.900 Sportlerinnen und Sportler aus 90 Nationen werden antreten. 47 Prozent davon sind Sportlerinnen, womit die Quote aus Peking noch einmal um zwei Prozentpunkte steigt. Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, ebenfalls so viele wie noch nie.

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Welche neuen Sportarten sind dabei?

Eine neue Sportart, viele neue Disziplinen: Das Skibergsteigen feiert seine olympische Premiere. Bei den Männern und Frauen wird es jeweils ein Sprintrennen geben, hinzu kommt eine Mixed-Staffel. Im Rodeln gehört der Doppelsitzer der Frauen erstmals zum Programm, im Skeleton wurde ein Mixed-Team-Wettbewerb aufgenommen. Im Skispringen dürfen die Frauen auch von der Großschanze um Medaillen fliegen, das Team-Springen der Männer wird durch das Super-Team-Format ersetzt. Die Doppel-Buckelpiste kommt im Freestyle dazu, die Team-Kombination ersetzt im Ski Alpin das Parallel Team Event und die Einzel-Kombinationsrennen.

Wie hoch sind die Kosten der Olympischen Winterspiele?

Das Organisationskomitee gibt die operativen Kosten mit rund 1,7 Milliarden Euro an. Diese sollen durch Sponsoring, Ticketverkäufe und IOC-Beiträge gedeckt werden. Hinzu kommen Kosten für Sicherheit und Infrastruktur, die von der italienischen Regierung getragen werden. Diese werden auf 3,5 Milliarden Euro geschätzt.

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