Drama um Youngster Moritz MaussSchock beim Radrennen! 50-cm-Holzsplitter durchbohrt Hüfte von Talent

Radsport, Paris-Roubaix U23 Herren, 12.04.2026 Moritz Mauss GER, UAE Team Emirates Gen Z *** Cycling, Paris Roubaix U23 Men, 12 04 2026 Moritz Mauss GER, UAE Team Emirates Gen Z Copyright: xMarcelxHilgerx
Moritz Mauss hatte Glück im Unglück bei seinem schweren Unfall.
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Radsport-Schock: Bei einem Unfall während eines Bahnrad-Wettbewerbs verletzt sich der Nachwuchsfahrer der deutschen Nationalmannschaft Moritz Mauss übel. Er muss sofort operiert werden, ein paar Zentimeter mehr hätten das Karriereende bedeutet.

Der deutsche Nachwuchsfahrer Moritz Mauss hat bei einem Bahnrad-Wettbewerb in Gent mit einer Horror-Verletzung für einen Schreckmoment gesorgt. Im Madison-Rennen des Internationalen Track Meetings am vergangenen Sonntag war der 18-Jährige zu Fall gekommen und über die Bahn gerutscht. Dabei bohrte sich ein rund 50 Zentimeter langer Holzsplitter, der sich aus der Strecke gelöst hatte, durch seine Hüfte und den linken Oberschenkel.

Mauss wurde umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert und bereits etwa zwei Stunden nach dem Unfall operiert. Der Eingriff verlief ohne Komplikationen. Die Klinik konnte Mauss, der für die Nachwuchsmannschaft des Pogacar-Teams UAE Emirates-XRG fährt, inzwischen wieder verlassen.

„Ich hatte großes Glück, weil der Holzsplitter meine Nerven und die meisten Muskeln im Bein verfehlt hat“, schrieb Mauss bei Instagram. Er werde nun eine Zeit lang ausfallen, „aber es hätte viel schlimmer kommen können. Nur ein paar Zentimeter mehr hätten das Ende meiner Karriere bedeuten können.“

Seinem Post fügte Mauss ein Bild bei, das ihn verletzt auf der Bahnstrecke mit Helfern zeigt. „Triggerwarnung“ schrieb er dazu. Der 18-Jährige schrieb außerdem, er habe „in den letzten Tagen darüber nachgedacht“, ob er diesen Beitrag überhaupt veröffentlichen“ solle, „aber ich halte es für wichtig, auch diese Seiten des Weges und des Sports zu zeigen“.

Mauss bedankte sich bei der Nationalmannschaft und allen Menschen im Krankenhaus für die Unterstützung und Hilfe. Zum Abschluss hielt er fest: „Neben all den wunderbaren Momenten dieses Jahres und allem, was mir dieser Sport bereits gebracht hat, gehören auch diese Tiefpunkte dazu.“ Er müsse die Verletzung jetzt akzeptieren und das Beste daraus machen: „Die Arbeit, die ich in den letzten Monaten investiert habe, ist definitiv nicht umsonst gewesen, und ich bin mir sicher, dass diese Saison noch viel zu bieten hat. Jetzt ist es an der Zeit, ein paar unerwartete Tage abseits des Rads zu genießen.“

Verwendete Quellen: dbe/sid