Major League SoccerMessi feiert Liga-Rekord - Fans stürmen Platz für ein Selfie

Wie zu besten Zeiten: Lionel Messi (l) feiert einen Treffer von Luis Suarez.
Wie zu besten Zeiten: Lionel Messi (l) feiert einen Treffer von Luis Suarez.
Frank Gunn/The Canadian Press/AP/dpa

Lionel Messi ist so schnell wie kein anderer Fußballer an 100 Toren in der Major League Soccer direkt beteiligt. Timo Werner und Thomas Müller fehlen derweil im Spitzenspiel.

Fußball-Superstar Lionel Messi hat in der nordamerikanischen Major League Soccer einen neuen Meilenstein gesetzt. Der argentinische Weltmeister glänzte beim 4:2 (1:0)-Erfolg von Inter Miami beim Toronto FC mit einem Treffer und zwei Torvorlagen.

Damit war Messi in seinen ersten 64 Spielen in der MLS nun an 100 Treffern direkt beteiligt - keinem anderen Fußballer gelang das in so wenigen Spielen. Der Italiener Sebastian Giovinco hielt bislang die Bestmarke mit 95 Partien.

In Toronto wirbelte der mittlerweile 38 Jahre alte Messi wie zu besten Zeiten. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit überließ er Rodrigo de Paul einen Freistoß, den dieser dann im Nachschuss zur Führung verwandelte (44.). Nach der Pause bereitete Messi zunächst die Treffer von Luis Suárez (56.) und Sergio Reguilon (73.) vor, bevor er nach Doppelpass mit de Paul selbst traf (76.).

Weniger schön für den mehrmaligen Weltfußballer: Kurz vor Ende der Partie versuchten mehrere Fans, zu Messi auf dem Platz zu gelangen, um Selfies mit dem Superstar zu machen. Ordnungskräfte mussten einschreiten. In der Eastern Conference liegt Miami hinter dem Nashville SC und New England Revolution auf Platz drei.

Topspiel endet ohne Werner und Müller unentschieden

Das Topspiel der Western Conference zwischen den Teams von Timo Werner und Thomas Müller, den San José Earthquakes und Vancouver Whitecaps, endete 1:1 (1:0). Sowohl Werner als auch Müller fehlten dabei verletzt beziehungsweise erkrankt. San José führt die Tabelle im Westen somit weiter vor Vancouver an.

Marco Reus half seinem Team Los Angeles Galaxy entscheidend beim 2:1 (0:0)-Auswärtssieg bei Atlanta United. Nach seiner Einwechslung in der zweiten Halbzeit bereitete Reus beide Treffer von Gabriel Pec (74., 79.) vor.