Vor dem Rennen in JapanRussell vor Antonelli im ersten freien Training in Japan

George Russell war im ersten freien Training am schnellsten unterwegs.
George Russell war im ersten freien Training am schnellsten unterwegs.
Eugene Hoshiko/AP/dpa

Die Formel 1 macht Halt in Japan, im ersten Training sind schon wieder die Mercedes am besten unterwegs. Die McLaren können sich zumindest etwas Hoffnung auf einen Schritt nach vorne machen.

Mercedes-Fahrer George Russell hat im ersten freien Training für den Großen Preis von Japan die beste Zeit vorgelegt. Der Führende der Formel-1-Weltmeisterschaft schaffte seine schnellste Runde in 1:31,666 Minuten. Auf Rang zwei kam sein Teamkollege Kimi Antonelli mit 0,026 Sekunden Rückstand.

Einen Schritt nach vorne machten die beiden McLaren von Weltmeister Lando Norris (+ 0,132 Sekunden) und Oscar Piastri (+0,199 Sekunden), die auf die Plätze drei und vier rasten. Max Verstappen hatte als Siebter 0,791 Sekunden Rückstand auf die Spitze, Nico Hülkenberg im Audi war als Zwölfter einen Rang hinter seinem Teamkollegen Gabriel Bortoleto und hatte einen Rückstand von 1,132 Sekunden.

Vor dem dritten Saisonlauf am Sonntag (7.00 Uhr/Sky) führt Russell die Gesamtwertung mit vier Punkten Vorsprung vor seinem Teamkollegen Antonelli an. Russell (28) hatte den Auftakt in Australien und den Sprint in China gewonnen, der erst 19 Jahre alte Antonelli holte sich den Sieg beim Hauptrennen in Shanghai.

Wirbel um Teamchef-Wechsel bei Audi

Mercedes hat unter dem neuen technischen Regelwerk der Formel 1, das seit dieser Saison gilt, offenbar bislang die besten Lösungen für seine Autos gefunden und gilt auch in Japan als Favorit. Ärgste Verfolger waren bisher die Ferrari-Piloten Charles Leclerc und Lewis Hamilton, deren neuer Dienstwagen seine größte Stärke am Start hat. Im ersten Training belegten die Ferrari die Plätze fünf und sechs.

Dagegen läuft es für den viermaligen Champion Verstappen noch gar nicht. In Melbourne wurde er nur Sechster, in China kam er wegen eines Defekts an seinem Red Bull nicht ins Ziel.

Schon wieder eine Art Neuanfang erlebt derweil das neue Audi-Werksteam, das sich vor einer Woche überraschend von Teamchef Jonathan Wheatley trennte. Auslöser seien „persönliche Gründe“, hieß es. Der Leiter des Formel-1-Projekts von Audi, Mattia Binotto, übernahm vorerst auch die Aufgaben des Teamchefs. „Generell sind wir gut strukturiert vom Rennteam her, da mache ich mir keine Sorgen“, sagte Chefpilot Hülkenberg bei Sky.