Wenn kleine Details Angst machenZwischen Tüll und Tränen: Diese Braut hat eine ungewöhnliche Phobie
Eine Angst, die überrascht
Viele Menschen verbinden den Kauf eines Brautkleids mit Vorfreude und großen Emotionen – doch für manche wird genau dieser Moment zur echten Herausforderung. Denn in diesem Fall steht nicht die Romantik im Vordergrund, sondern eine ungewöhnliche Phobie. Und die macht die Suche nach dem perfekten Kleid deutlich komplizierter.
Koumpounophobie: Was steckt dahinter?

Es gibt viele unterschiedliche Ängste – auch im Zusammenhang mit Kleidung. Während manche Menschen unter einer allgemeinen Textil-Phobie leiden, richtet sich die Angst bei anderen ganz gezielt auf bestimmte Details. Eine davon ist die sogenannte Koumpounophobie: die Angst vor Knöpfen, ihren Bewegungen oder Geräuschen. Genau damit hat es die heutige Braut Annika (29) zu tun.
Eine Beratung mit besonderen Regeln

Als Annika das Geschäft von Jowita Gartzke betritt, wirkt zunächst alles wie bei vielen anderen Bräuten: Sie schwankt zwischen A-Linie und Fit’n’Flare. Doch als sie von ihrer seltenen Phobie erzählt, ist selbst die erfahrene Expertin kurz überrascht.
Für die Beratung gelten ab diesem Moment klare Regeln: Nicht einmal das Wort „Knopf“ darf Jowita verwenden, denn selbst das kann bei Annika Angst und Ekel auslösen. Stattdessen sprechen alle im Umfeld der Braut von „Schaltern“, um unangenehme Reaktionen zu vermeiden.
Für Jowita bedeutet das zwar eine ungewohnte Situation, bringt aber auch einen Vorteil mit sich: Kleider mit Knöpfen kann die Expertin direkt ausschließen.
Dass diese Anprobe alles andere als gewöhnlich verläuft, liegt auf der Hand. Die komplette Geschichte gibt es auf RTL+.





























