Neue Technik, neue Risikenauto mobil: Warum Pannenhilfe bei E-Autos ganz anders ist

Eine neue Branche entsteht
Im norddeutschen Hemmingstedt zeigt ein moderner Pannendienst, wie sehr sich die Arbeit mit Elektroautos verändert hat. Statt klassischem Werkzeug gehört heute auch spezielle Schutzkleidung dazu: Hochvolt-Schuhe und isolierende Handschuhe – Sicherheit steht bei Einsätzen an E-Autos ganz oben.

Erste Maßnahmen, wenn ein Elektro-Auto brennt

auto mobil: Ein ausgebranntes E-Auto in einem roten Container
RTL

Besonders auffällig: die sogenannte „Red Box“. Ein wasserdichter Spezialcontainer, der bei beschädigten oder brennenden Elektrofahrzeugen zum Einsatz kommt. Denn ein Akku kann sich auch nach einem Unfall noch entzünden. In solchen Fällen wird das Fahrzeug in den Container gebracht – und bei Bedarf sogar geflutet, um den Brand zu kontrollieren und gefährliches Löschwasser einzudämmen.

Ein ganz neuer Arbeitsalltag

auto mobil: Moderatorin Anni Dunkelmann mit Teilnehmern in einem ADAC-Trainingzentrum
RTL

Nicht jeder Einsatz ist spektakulär. Oft geht es auch bei E-Autos um ganz klassische Probleme wie einen platten Reifen. Trotzdem gibt es Unterschiede: Der Akku sitzt meist im Unterboden, deshalb dürfen die Fahrzeuge nur an bestimmten Punkten angehoben werden.

Damit im Ernstfall alles sitzt, trainieren die Pannenhelfer regelmäßig. Im ADAC-Trainingszentrum lernen sie den Umgang mit moderner Technik, Diagnosegeräten und auch, wie man Ladestecker im Notfall entriegelt.

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Strom statt Sprit – auch bei der Pannenhilfe

auto mobil: Moderatorin Anni Dunkelmann schaut einem Pannenhelfer beim Laden eines E-Auto-Akkus zu
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Selbst bei leerem Akku gibt es inzwischen Lösungen: Mobile Hochvolt-Batterien funktionieren wie eine Powerbank und bringen liegengebliebene Autos zumindest bis zur nächsten Ladesäule.

Einsätze mit Elektroautos nehmen zu – und mit ihnen die Anforderungen an die Helfer. Klar ist: Die Pannenhilfe entwickelt sich weiter, genau wie die E-Mobilität selbst.