Andreas Jancke hat ihn getestetauto mobil: Der Nissan Micra 6 setzt auf Elektro, Design und Alltagstauglichkeit
Altbekannt und doch neu
Der Nissan Micra geht in die sechste Generation – und bleibt sich dabei in einem entscheidenden Punkt treu: Auch dieses Modell entsteht wieder in Zusammenarbeit mit Renault. Plattform und Technik kommen aus der Kooperation, doch Nissan versucht weiterhin, dem Kleinwagen eine eigene Handschrift zu geben. Andreas Jancke macht den Test.
Für wen ist der Micra designt?

Die Antwort ist ziemlich klar: Der neue Micra zielt vor allem auf eine urbane Zielgruppe. Menschen, die ein kompaktes, effizientes und zugleich stylisches Auto für den Alltag suchen, stehen bei den Entwicklern im Fokus.
Optisch setzt Nissan auf auffällige Details. Besonders ins Auge fällt die sogenannte „Ice Cream Scoop“-Linie – eine geschwungene Vertiefung entlang der Schulterlinie, die dem Fahrzeug eine dynamische Seitenansicht verleiht. Auch das Heck mit seinen runden Rückleuchten sorgt für einen hohen Wiedererkennungswert.
Mehr als nur schick

Neben dem Look gibt es auch praktische Aspekte: Im Innenraum versteckt sich ein kleines Detail mit Herkunft – ein „Mount Fuji“-Motiv erinnert an die japanischen Wurzeln der Marke. Mit 326 Litern Kofferraumvolumen liefert der Micra zudem solide Werte für seine Klasse.
Technisch geht Nissan einen klaren Weg: Der Micra kommt als Elektroauto. Zwei Batterievarianten stehen zur Auswahl: 40 kWh für bis zu 317 Kilometer Reichweite und 52 kWh für bis zu 416 Kilometer Reichweite. Damit eignet sich der Kleinwagen sowohl für den Stadtverkehr als auch für längere Strecken.
Am Ende bleibt die Frage: Für wen ist der neue Micra wirklich gemacht? Die Antwort liegt in seiner Mischung aus Kompaktheit, Design und moderner Technik – ein Auto für alle, die im Alltag flexibel und zeitgemäß unterwegs sein wollen.





























