Viele Menschen gefangenSchock in Witten! Haus-Treppe stürzt ein – doch es gibt ein Wunder

HANDOUT - 11.03.2026, Nordrhein-Westfalen, Witten: Einsatzkräfte stehen vor einem eingestürzten Treppenhaus. In einem fünfgeschossigen Ärzte- und Wohnhaus in der Innenstadt von Witten ist eine Treppe über mehrere Etagen eingestürzt. Foto: Eike Zengerle/Stadt Witten/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++
Einsatzkräfte sichern in Witten das eingestürzte Treppenhaus.
dpa

Aufregung im nordrhein-westfälischen Witten: Ein lautes Krachen ertönt im Treppenhaus eines Ärztehauses, dann ist plötzlich die Treppe weg. 36 Menschen müssen über eine Feuerwehr-Drehleiter gerettet werden.

In einem fünfgeschossigen Ärzte- und Wohnhaus in der Innenstadt von Witten ist am Vormittag eine Treppe über mehrere Etagen eingestürzt. Verletzt wurde dabei durch glückliche Umstände niemand.

Die Ursache des Treppeneinsturzes ist derzeit noch unklar. Eine Sprecherin der Ruhrgebietsstadt sagte, man gehe nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass sich die Treppe im dritten Obergeschoss gelöst habe und dann den Rest bis ins Erdgeschoss mitgerissen habe. Es sei ein großes Glück, dass zum Zeitpunkt des Einsturzes am Vormittag niemand im Treppenhaus gewesen sei. Durch eine große Glasscheibe im Untergeschoss sind mehrere übereinander liegende und miteinander verkeilte Treppenteile zu sehen.

Die zu Hilfe gerufene Feuerwehr rettete insgesamt 36 Menschen per Drehleiter aus dem Gebäude. Sie hatten nach dem Vorfall keine andere Möglichkeit mehr, das Haus zu verlassen. Nach Angaben der Stadtsprecherin handelte es sich dabei um Mitarbeiter und Patienten sowie Bewohner des Hauses, denen der Weg nach draußen abgeschnitten war.

Die Straße vor dem Gebäude wurde für den Feuerwehreinsatz zunächst gesperrt. Die Sperrung wird den Behörden zufolge vermutlich noch bis zum Abend aufrechterhalten. Am Mittag waren Mitarbeiter vom Bauordnungsamt und Technischem Hilfswerk vor Ort, um die Statik des Gebäudes zu prüfen und das weitere Vorgehen zu besprechen. Dazu gehört vermutlich auch die Sicherung des Gebäudes. Laut der Pressemitteilung der Feuerwehr sind Feuerwehr und THW mit etwa 50 Kräften vor Ort.

Verwendete Quellen: sba/dpa