Preiserhöhung bei der PostSO teuer sind Briefe und Postkarten künftig

Und schon wieder eine Preiserhöhung.
Das Porto für Briefe und Postkarten steigt. Künftig sind pro Brief knapp 1 Euro fällig. Eine Briefmarke soll ab kommenden Jahr 90 Cent kosten. Und auch das Porto für Postkarten kostet dann 90 Cent.
Briefmarken kosten ab 2025 deutlich mehr!
Das Porto steigt. Schon lange wurde es angedeutet, jetzt ist es Gewissheit. Der Versand eines Standardbriefs innerhalb Deutschlands soll ab Januar 95 Cent kosten und damit 10 Cent mehr als bislang. Das hat die Deutsche Post vorgeschlagen. Und auch bei den Postkarten gibt es eine Preiserhöhung. Statt 70 Cent sind dann künftig ebenfalls 90 Cent fällig.
Auch andere Briefe werden teurer
Für die Gültigkeit fehlt noch die Genehmigung der Bundesnetzagentur. Die Bonner Behörde hatte zuvor erlaubt, dass sich der Briefversand insgesamt um rund 10,5 Prozent verteuern darf. Daraufhin hat die Post nun festgelegt, wie sie diesen Spielraum zur Preiserhöhung in den unterschiedlichen Sendungsarten nutzen will.
Am stärksten geht es bei der Postkarte nach oben, die bislang 70 Cent kostet und gleich teuer sein soll wie der bis zu 20 Gramm schwere Standardbrief, also 95 Cent. Andere Briefarten wie der bis zu 50 Gramm schwere Kompaktbrief verteuern sich ebenfalls, diese Sendungsart kostet dann 1,10 Euro und damit 10 Cent mehr als bislang. Auch für Pakete, die Verbraucher beim Post-Konzern DHL selbst aufgeben, wird mehr gezahlt werden müssen. Diese Preise dürfen im Schnitt um 7,2 Prozent steigen. Mit der Freigabe der Porti durch die Bundesnetzagentur wird im Dezember gerechnet.
Darum steigt das Porto
Die Deutsche Post darf die Porti nicht selbst festlegen, sondern sie ist auf die Zustimmung der Bundesnetzagentur angewiesen. Zwischen dem Bonner Logistiker und der Regulierungsbehörde gibt es Unstimmigkeiten, die Post wollte die Preise deutlich noch stärker anheben. Sie begründete dies mit höheren Kosten und dem erheblichen Mengenrückgang - im Digitalzeitalter verschicken die Menschen immer weniger Briefe. Die Bundesnetzagentur blieb allerdings bei ihrer Haltung und legte kürzlich besagten Erhöhungsspielraum fest.
Alte Briefmarken behalten in den kommenden Jahren ihre Gültigkeit, sie müssen aber zusätzlich frankiert werden. Die Porti gelten für zwei Jahre, also für die Jahre 2025 und 2026. Die bislang letzte Portoanhebung hatte es 2022 gegeben, damals stieg der Preis für die Versendung eines Standardbriefs von 80 auf 85 Cent. (jow/dpa)