30 Prozent weniger für den ChefMercedes-Boss Källenius kassiert Schock-Minus beim Gehalt!

Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Mercedes-Benz Group AG, steht vor der Bilanz Pressekonferenz vor einem Mercedes-Benz Markenlogo. +++ dpa-Bildfunk +++
An der Spitze der Dax-Topverdiener wird Ola Källenius nicht landen.
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Er wird es verkraften: Mercedes-Chef Ola Källenius hat im vergangenen Jahr deutlich weniger verdient. Trotzdem liegt sein Gehalt immer noch im Millionenbereich. Der Konzern kämpft derzeit erneut mit einem Gewinneinbruch.

Das durchwachsene vergangene Geschäftsjahr bei Mercedes hat auch Folgen für Vorstandschef Ola Källenius. Dessen Gesamtvergütung ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen. Der Chef des Stuttgarter Autobauers erhielt 2025 rund 8,8 Millionen Euro, nach rund 12,5 Millionen Euro im Vorjahr, wie das Unternehmen mitteilte. Das entspricht einem Minus von etwa 30 Prozent.

Die Vergütung setzt sich aus einer fixen und - zu einem deutlich größeren Teil - aus einer variablen Vergütung zusammen. Der Rückgang lässt sich vor allem mit der niedrigeren variablen Vergütung erklären, die an den Erfolg des Unternehmens gekoppelt ist.

Bei Mercedes-Benz war der Gewinn 2025 um knapp die Hälfte eingebrochen. Auch Umsatz und Absatz gingen zurück. Bereits 2024 hatte der Dax-Konzern einen deutlichen Gewinnrückgang verzeichnet. Der Autobauer reagierte darauf und legte ein Sparprogramm auf, um wieder profitabler zu werden.

Zur Einordnung: Källenius hatte 2024 und 2023 (12,7 Millionen Euro) besonders gut verdient und zählte damit zu den Top-Verdienern unter den Dax-Chefs. 2022 lag seine Gesamtvergütung noch bei rund 7,1 Millionen Euro. 2021 waren es 4,8 Millionen Euro und 2020 4,1 Millionen Euro.

An der Spitze der Dax-Topverdiener wird Källenius für das Jahr 2025 jedenfalls nicht landen. SAP-Chef Christian Klein verdiente 2025 nämlich gut 16,2 Millionen Euro, wie der Softwarekonzern vergangene Woche berichtet hatte. Zahlreiche Vergütungsberichte der Dax-Konzerne stehen noch aus. Eine Rangliste wird es erst in den nächsten Wochen geben.

Verwendete Quellen: rog/dpa