Sanktionierter Tanker in FlammenRussisches Schiff brennt im Mittelmeer! Schlug eine Drohne zu?

RUSSIA, MURMANSK - FEBRUARY 4, 2026: The Russian LNG carrier Alexey Kosygin operated by Sovcomflot for the Arctic LNG 2 project, completes its maiden voyage from the Primorye Region through the Gulf of Ob in the Kara Sea and the Ura Bay in the Barents Sea to Murmansk Murmansk Russia PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAt113 20260204_zaa_t113_521 Copyright: xLevxFedoseyevx
Ein russischer LNG-Tanker nahe Murmansk
IMAGO/ZUMA Press

Im vergangenen Dezember attackieren ukrainische Drohnen im Mittelmeer einen Öltanker der russischen Schattenflotte. Nun brennt erneut ein Schiff Moskaus. Eine Zeitung spricht von einem möglichen Angriff Kiews.

Ein mit Sanktionen belegter russischer Tanker für Flüssigerdgas (LNG) ist Sicherheitskreisen zufolge im Mittelmeer in Brand geraten. Das Schicksal der Besatzung der „Arctic Metagaz“ sei unklar, hieß es in Schifffahrtskreisen. Die griechische Wirtschaftszeitung „Naftemporiki“ meldete, der Tanker sei gegen vier Uhr morgens vor der libyschen Küste von einer ukrainischen Marinedrohne angegriffen worden, ohne jedoch Belege zu präsentieren. Nach dem Angriff sei es auf dem Schiff zu mehreren Explosionen gekommen. Videos des brennenden Tankers tauchten in den sozialen Netzwerken auf.

Die letzte Position der „Arctic Metagaz“ wurde am Montag vor Malta gemeldet. Zuletzt habe das Schiff sein automatisches Identifizierungssystem (AIS) deaktiviert, offenbar um Embargos zu umgehen. „Naftemporiki“ zufolge wurden bislang keine Notsignale empfangen, das Schicksal der Besatzung sei unbekannt. Laut dem Portal gCaptain gehört die „Arctic Metagaz“ zu einer Gruppe von Schiffen, die sanktioniertes LNG von der russischen Anlage Arctic LNG 2 bei Murmansk nach China transportieren.

Bereits Mitte Dezember attackierte die Ukraine einen Öltanker der russischen Schattenflotte im Mittelmeer mit Flugdrohnen. Die „Qendil“ sei zum Zeitpunkt des Angriffs unbeladen gewesen, erklärte damals ein Vertreter des ukrainischen Geheimdienstes SBU. Das Schiff sei in neutralen Gewässern mehr als 2000 Kilometer von der Ukraine entfernt schwer beschädigt worden.

Die Ukraine greift seit 2024 russische Ölraffinerien an. Ende vergangenen Jahres hatte sie ihr Vorgehen gegen die russische Energieinfrastruktur ausgeweitet. So nahm sie Ölplattformen im Kaspischen Meer ins Visier und bekannte sich zu Angriffen mit Seedrohnen auf drei Tanker im Schwarzen Meer.

Verwendete Quellen: jpe/rts