Insider packen jetzt ausSkandal bei der Bahn? Top-Managerin muss nach nur drei Monaten gehen!

ARCHIV - 17.05.2022, Hessen, Frankfurt/Main: Karin Dohm, damalige Finanzvorständin der Hornbach Holding AG und der Hornbach Baumarkt AG, aufgenommen vor einer Bilanz-Pressekonferenz der Hornbach-Gruppe. (zu dpa: «Bericht: Bahn-Finanzvorständin muss nach drei Monaten gehen») Foto: Sebastian Gollnow/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Karin Dohm hat es sich einem Bericht zufolge nicht nur mit Arbeitnehmervertretern verscherzt.
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Die Finanzchefin der Deutschen Bahn bringt laut einem Zeitungsbericht innerhalb kürzester Zeit so viele Menschen gegen sich auf, dass mit dem Job ebenso schnell Schluss ist.

Die Deutsche Bahn trennt sich einem Medienbericht zufolge nach nur drei Monaten von Finanzvorständin Karin Dohm. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf Aufsichtsratskreise berichtet, soll die Abberufung auf einer Sitzung des Aufsichtsrats im März beschlossen werden. Die Entscheidung stehe fest. Die Bahn äußerte sich auf Anfrage nicht zu dem Thema.

Dohm soll der Zeitung zufolge als Finanzvorständin zahlreiche Menschen gegen sich aufgebracht haben, darunter Politiker und Arbeitnehmervertreter. Bahnchefin Evelyn Palla habe daher die Reißleine gezogen. Unter anderem soll sich Dohm demnach immer wieder mit anderen Führungskräften wegen Kleinigkeiten angelegt haben.

Den Konzernbetriebsrat habe sie gegen sich aufgebracht, als sie im Dezember ohne vorherige Absprache mit den Interessenvertretern eine Gesellschafterweisung zur Aufspaltung der Bahn-Tochter DB Services unterzeichnete. Die Konzernbetriebsratsvorsitzende Heike Moll kritisierte dies scharf und sprach von einem Fehlstart.

Dohm ist erst seit Anfang Dezember Finanzvorständin bei der Bahn. Zuvor war sie Finanzchefin bei der Baumarktkette Hornbach.

Verwendete Quellen: chl/dpa/rts