Einfache Maßnahmen mit großer WirkungBotox nicht immer nötig: Das hilft gegen Stirnfalten

Gegen lästige Stirnfalten lässt sich etwas unternehmen!
Dazu sollte man natürlich wissen, wie und warum sie entstehen. Außerdem gibt es mittlerweile vielfältige Hilfsmittel, um feine aber auch tiefergehende Linien auf der Stirn wieder loszuwerden. Wir stellen sie vor!
Wie kommt es zu Stirnfalten?
Menschen, die viel nachdenken und Schlupflider haben, neigen besonders stark zu Stirnfalten. Warum? Weil sie öfter die Augenbrauen hochziehen. Und genau diese Bewegungen sorgen früher oder später für feine Linien und Falten auf der Stirn. Die horizontal verlaufenden Falten auf der Stirn können schon ab dem 25. Lebensjahr entstehen, denn bereits dann nimmt die Spannkraft der Haut merklich ab.
Natürlich spielen auch die Gene eine Rolle dabei, wie schnell und stark ihr zu (Stirn-)Falten neigt. Weitere Auslöser für Stirnfalten sind genau jene, die generell für eine frühe Faltenbildung verantwortlich sind. Dazu gehören zu wenig Schlaf, Rauchen, Alkoholkonsum, ungesunde Ernährung, zu hohe Sonneneinstrahlung, Stress und eine feuchtigkeitsarme, trockene Haut.
Die besten Maßnahmen, um Stirnfalten loszuwerden
Idealerweise werdet ihr bereits vorbeugend tätig und ändert euren Lebensstil. So ist es möglich, Stirnfalten nicht nur vorzubeugen, sondern teilweise auch verschwinden zu lassen - solange sie noch nicht stark ausgeprägt sind. Weiterhin ist ein gesunder Lebensstil die beste Anti-Aging-Waffe, als auch eine Wohltat für eure körperliche und mentale Gesundheit.
Ausreichend schlafen: Achtet darauf, mindestens sieben Stunden pro Nacht zu schlafen. Im Schlaf regeneriert sich unser Körper und erholt sich.
Auf das Rauchen verzichten: Es ist natürlich nicht einfach, sich das Rauchen abzugewöhnen aber es lohnt sich. Denn Zigarettenkonsum ist nicht nur enorm ungesund, sondern ein echter Beschleuniger für die Hautalterung.
Alkohol meiden: Wer häufig und viel Alkohol trinkt, muss ebenfalls mit einer schnelleren Faltenbildung rechnen. Die Haut ist nämlich auch ein Entgiftungsorgan und wird bei Alkoholkonsum stark beansprucht.
Auf vitamin- und nährstoffreiche Nahrung setzen: Mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse sollten täglich auf eurem Speiseplan stehen. Besonders wichtig für die Hautgesundheit sind die Vitamine A, C und E. Ebenfalls gut sind ungesättigte Fettsäuren wie sie etwa in Leinöl oder Walnüssen vorkommen. Die Antioxidantien reduzieren den oxidativen Stress in den Zellen.
Sich entspannen: Übermäßiger emotionaler Stress belastet den ganzen Körper und kann auch für Falten sorgen. Denn Stress regt die Bildung freier Radikale an, die schädigend auf die Hautzellen wirken.
Viel Wasser trinken: Wer zu wenig trinkt, riskiert Trockenheitsfältchen. Diese werden oftmals mit richtigen Falten verwechselt. Wenn ihr unter 25 Jahre alt seid, ist in den meisten Fällen eher eine feuchtigkeitsarme Haut die Ursache für die feinen Linien auf der Stirn. Achtet daher neben einer passenden Hautpflege besonders darauf, jeden Tag mindestens 1,5 Liter Wasser zu trinken.
Stirnrunzeln meiden: Versucht euch zu beobachten und das Runzeln eurer Stirn zu reduzieren. So könnt ihr auch das Entstehen von Stirnfalten verhindern.
Gute Hautpflege ist besonders wichtig
Zur Vorbeugung, aber auch gegen weniger ausgeprägte Stirnfalten kann die richtige Hautpflege einiges beitragen.
UV-Schutz
Übermäßige Sonneneinstrahlung gilt als einer der Hauptursachen für vorzeitige Hautalterung. Um Falten effektiv vorzubeugen, solltet ihr das ganze Jahr über Sonnenschutz für das Gesicht verwenden. Im Sommer sollte der Lichtschutzfaktor dabei mindestens bei 30 liegen. Im Herbst und Winter reicht 20.
Blue-Light-Filter
Blue Light (Bestandteil des weißen Tageslichtes, das bläulich leuchtet) ringt noch tiefer als UV-Strahlung in die Haut ein und kann so für Falten sorgen. Daher solltet ihr auf Cremes mit Blue-Light-Filter setzen.
Hyaluronsäure
Hyaluronsäure kommt natürlicherweise in unserem Körper als Bestandteil unseres Bindegewebes vor und wird im Laufe des Lebens aber immer mehr abgebaut. Sie gilt als der Feuchtigkeitsspender schlechthin. Durch die große Fähigkeit, Wasser zu binden und somit für straffere sowie glattere Haut zu sorgen, wird Hyaluronsäure in zahlreichen Cremes und Seren verwendet. Vor allem bei Seren ist es wichtig, dass ihr eure Haut vorher leicht anfeuchtet, bevor ihr das Produkt auftragt. Zudem müsst ihr regelmäßig dabei bleiben, um eine Verbesserung der feinen Linien auf der Stirn feststellen zu können.
Q10
Produkte mit Q10 sind ebenso die erste Wahl bei Stirnfalten, denn es handelt sich hier um ein starkes Antioxidans, das auch die Zellregeneration und die Kollagenproduktion fördert. So bleibt die Haut elastisch und Falten haben kaum noch eine Chance.
Retinol
Eine bekannte und wirksame Anti-Aging-Waffe ist Retinol. Es wirkt im Körper wie Vitamin A und soll Falten minimieren, zumal es auch antioxidativ gegen freie Radikale wirkt. Retinol findet ihr in Seren, Cremes und Hautmasken.
Bakuchiol
Für alle, die empfindliche Haut haben und denen Retinol zu reizend ist, kann Bakuchiol eine tolle Alternative sein. Denn es handelt sich hierbei um einen Verwandten von Retinol, der auf pflanzlicher Basis wirkt. Zudem ist die Anwendung weniger kompliziert als bei Retinol.
Gesichtsmassagen
Regelmäßige Gesichtsmassagen regen die Durchblutung der Haut an. Weiterhin werden die Gesichtsmuskeln entspannt, was zu weniger Falten führt. Ihr könnt eure Hände für die Massage verwenden, oder einen Gesichtsroller dafür verwenden. Damit ihr eure Haut nicht reizt, solltet ihr ein Serum, Gesichtsöl (zum Beispiel Kokosöl oder Jojobaöl) oder eine Creme vor der Massage auf eure Haut auftragen.
Stirnpatches
Bei den Anti-Aging-Pads handelt es sich um Gesichtspflaster, die für verschiedene „Problemzonen” im Gesicht oder auch am Hals und Dekolleté erhältlich sind. Sie bestehen meist aus Silikon und enthalten Wirkstoffe wie Hyaluronsäure, die gegen Falten wirken sollen. Die Anti-Falten-Patches fördern die Durchblutung, regen die Kollagenproduktion an und sorgen für mehr Feuchtigkeit. Die Pads werden dann bis zu acht Stunden lang - oft über Nacht - auf die Stirn oder andere Hautbereiche geklebt. Idealerweise verwendet ihr sie zwei bis dreimal die Woche.
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