Wegen XXL-Genitalien gehänselt: Horace (20) lässt sich Penis und Hoden verkleinern

31. Januar 2018 - 14:11 Uhr

1-Meter-Penis ist für Kenianer eine Qual

Für die meisten Männer ist ihr Genital das Aushängeschild ihrer Männlichkeit. Viele von ihnen sind sogar der Meinung, dass ein großer Penis Garant für guten Sex ist. Das stimmt nicht – und für Horace Owiti Opiyo ist sein Penis sogar eine echte Qual: Eine Krankheit ließ sein bestes Stück immer mehr anschwellen, bis es fast einen Meter groß war.

Horace Opiyo traute sich nicht mehr unter Menschen

Als er zehn Jahre alt war, bemerkte der Kenianer eine Zyste an seinen Genitalien. Die Ärzte versicherten Horaces Familie, dass es sich lediglich um einen entzündeten Insektenstich handele. Doch die angesammelte Flüssigkeit in Penis und Hoden wurde immer mehr. "Das Ganze war anfangs sehr klein. Schnell war es aber so groß wie meine Faust", erzählt Horace. Irgendwann konnte er seine übergroßen Genitalien nicht mehr vor den Klassenkameraden verbergen. Sie lachten ihn aus, hänselten ihn, bis sie ihn schließlich verstießen - auch weil viele Kenianer noch heute sehr abergläubisch sind.

Erst eine zweite Penisverkleinerung linderte Horaces Leid

Um irgendwann wieder ein ganz normales Leben führen zu können, entschied sich Horace 2007 zu einer OP. Zunächst verlief alles gut, doch wenige Jahre später begannen Horaces seine Genitalien wieder an zu wachsen. Sein Penis war fast einen Meter lang, seine Hoden wogen vier Kilogramm. "Die Schmerzen wurden unerträglich, sodass ich weder richtig gehen noch sitzen konnte", klagt der heute 20-Jährige. Wie schwer das Leben mit seinen XXL-Genitialien für Horace damals war und wie es ein Freund schaffte, ihm eine weitere rettende OP zu besorgen, sehen Sie im Video.