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WAS? Wir haben Uno immer falsch gespielt!

Es könnte Diskussionen am Spieltisch geben: Wir haben Uno offenbar immer falsch gespielt.
Es könnte Diskussionen am Spieltisch geben: Bisher haben fast alle die '+4'-Karte gelegt, um dem Gegner den Sieg in letzter Sekunde zu vermasseln. Doch die Uno-Regeln sagen: Falsch!

Viraler Facebook-Post macht auf die Uno-Regel aufmerksam

Hand hoch, wer noch nie Uno gespielt hat! Besonders viele werden sich nicht melden, denn das Kartenspiel gehört zu den beliebtesten Spielen auf der ganzen Welt. Aber jetzt kommt der große Schock für alle Uno-Fans: Wir haben das Spiel jahrelang falsch gespielt. Ja, richtig gelesen. Ein Facebook-Post geht derzeit total durch die Decke, der uns auf die unbekannte Regel aufmerksam macht.

Die Uno-Superkarte wird meistens falsch gespielt

"Ich habe 35 Jahre auf dieser Erde gebraucht, um zu erkennen, dass ich Uno falsch gespielt habe, seit ich ein Kind war", schrieb La Toya McCaskill Stallings Anfang Januar auf ihrer Facebookseite. Der Post wurde inzwischen über 120.000 Mal geteilt.

Worum geht’s genau?

Es geht um die Superkarte, um die ‚Zieh vier Karte‘, den schwarzen Joker von Uno.

Bisher haben fast alle die '+4'-Karte gelegt, um dem Gegner den Sieg in letzter Sekunde zu vermasseln. Doch die Regeln sagen: Nope, falsch! Das geht nicht immer.

"Der Spielspaß sollte im Vordergrund stehen"

Wie müssten wir denn richtig spielen?

  • Die Karte darf nicht gelegt werden, wenn wir auf der Hand die entsprechende Farbe bedienen können. Liegt auf dem Stapel 'ROT' und wir haben zum Beispiel eine rote 3 auf der Hand - Pech gehabt. Wir können unserem Mitspieler dann keine vier Karten reindrücken.
  • Anders ist es hingegen mit Zahlen. Könnten wir eine Karte legen, weil wir die gleiche Zahl in einer anderen Farbe auf der Hand haben, müssen wir diese nicht legen und können die Uno-Superkarte in den Ring werfen.
  • Wird die Karte zu Beginn des Spiels gezogen, muss sie auf den Stapel zurückgelegt werden und eine neue Karte wird gezogen. 

Und jetzt kommt der Knaller: Wir können auch noch bestraft werden. Die Mitspieler können nämlich anzweifeln, ob wir die Karte zu Recht gelegt haben oder ob wir geschummelt haben. Zweifelt der Mitspieler - also auch der, der um den Sieg gebracht wurde - an, dass wir die Karte richtig eingesetzt haben, müssen wir unsere Karten offenlegen. Und wenn wir dann die entsprechende Farbe doch in unserer Kartenauswahl haben, müssen wir nicht nur vier Karten aufnehmen, sondern gleich sechs. Mies, oder?

Aber 'Mattel', der Hersteller des Spiels sieht das ganze recht entspannt: "Es gibt ja auch verschiedene Hausregeln und deshalb sollte der Spielspaß im Vordergrund stehen", sagte uns Sprecherin Anne Esau. 

Diese bisher unbekannte Regel hat auf jeden Fall Potential für viele Diskussionen untereinander. Aber, locker bleiben: Es ist am Ende doch nur ein Spiel…

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