30 Jahre „World Wide Web"

Warum wir das Internet lieben und gleichzeitig hassen

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12. März 2019 - 16:02 Uhr

Grenzenloser Zugriff auf Wissen vs. Datenskandale

Am 12. März 1989 präsentierte Tim Berners-Lee erstmals seinen Entwurf für ein "World Wide Web" – der Beginn des Internets. 30 Jahre ist es nun also her, dass das Phänomen entstanden ist, das heutzutage nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken ist. Weltweite Kommunikation, grenzenloser Zugriff auf Wissen, aber auch Fake News, Datenskandale und Cybermobbing. Wie so vieles hat auch das Internet gute und schlechte Seiten: Wir zeigen Ihnen, warum wir das Internet lieben – und hassen.

Warum wir das World Wide Web lieben: Es weiß ALLES!

- Touri in einer anderen Stadt? Kein Problem, die Navigations-App weiß, wo es langgeht.

- Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Husten – wer braucht schon eine Apotheke, wenn man das Internet hat? 

- Statt sich samstags durch die volle Innenstadt zu quetschen, können Sie online inzwischen ALLES bestellen. Von Klamotten bis hin zu Elektrogeräten ist alles dabei.

- Jede SMS teuer bezahlen, von einer Minute telefonieren ganz zu schweigen – das war einmal. Dank WhatsApp steht dem fröhlichen Hin-und-her-Chatten nichts mehr im Wege.

- Sehnsüchtig auf einen wichtigen Brief warten? Von wegen, inzwischen kommt doch sowieso alles per Mail.

- Mit der riesigen, unhandlichen Tageszeitung in der Bahn auf dem Weg zur Arbeit rumhantieren war gestern. Die Nachrichten-App auf dem Smartphone weiß alles!

- Links wischen, rechts wischen, links wischen, rechts wischen: Online-Dating war vor 30 Jahren noch undenkbar!

- Spätestens seit es Musikstreaming fürs Smartphone gibt, kann der Walkman zu Hause bleiben.

- Flüge im Reisebüro buchen? Zugtickets am Bahnschalter kaufen? Inzwischen für die meisten Menschen undenkbar, geht ja schließlich alles übers Internet.

Datenschutz, Handydaumen & Co.: Warum wir das Internet hassen

- Das Thema Datenschutz keimt immer wieder auf. Wie sicher sind meine Daten eigentlich wirklich in der großen, weiten Welt des Internets?

- Das "World Wide Web" scheint grenzenlos und ist bei der Fülle der Daten unübersichtlich – so kommen auch Kinder an Informationen, die nicht für deren Augen bestimmt sind. Deren Sicherheit im Netz ist gefährdet, Eltern dementsprechend besorgt. Wann Ihr Kind reif für ein Smartphone ist, erklärt ein Medienpädagoge im Video.

- Durch Computer, Tablet und Smartphone starren wir täglich stundenlang auf Bildschirme. Auf Dauer kann das gesundheitliche Schäden zur Folge haben.

- Auch wenn wir es nicht zugeben wollen, die meisten von uns sind abhängig vom Internet. Andauernd verspüren wir den Drang, WhatsApp zu checken oder ein neues Bild auf Instagram zu teilen.

- Mit dem Internet gehen auch neuartige Krankheiten und Phänomene einher: Smombies, Internetsucht, Handydaumen & Co. sind nur ein paar der Folgen von übermäßigem Internetkonsum.