Monster-Triathlon zieht aufs Festland um

Von wegen "Aloha Frodeno": Ironman findet erstmals nicht auf Hawaii statt

Jan Frodeno konnte seinen Titel beim Ironman auf Hawaii verteidigen. Foto: Bruce Omori
Jan Frodeno konnte seinen Titel beim Ironman auf Hawaii verteidigen. Foto: Bruce Omori
© deutsche presse agentur

24. September 2021 - 11:58 Uhr

Utah statt Lava

Der Ironman gehört zu Hawaii wie Blumenkränze, Hula-Mädchen oder Goldmakrelen. Doch jetzt heißt es plötzlich nicht mehr "Aloha, Frodeno". Erstmals in der Ironman-Geschichte wird der legendäre Triathlon in der hawaiianischen Lavawüste im kommenden Jahr nicht auf der Pazifik-Insel ausgetragen.

Ab in den Mormonen-Staat

Ironman bricht wegen der Corona-Pandemie mit der größten Triathlon-Tradition. Die Weltmeisterschaft über 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen wird nach einer erneuten Verschiebung erstmals nicht auf Hawaii stattfinden. Der legendäre Wettkampf, der eigentlich im Oktober auf der Pazifik-Insel steigt und bereits auf Februar kommenden Jahres verschoben worden war, wird nun am 7. Mai in St. George im US-Bundesstaat Utah stattfinden. Das verkündete Ironman in der Nacht auf Freitag.

Zudem wird die regulär für 2022 geplante WM bei der Rückkehr nach Kailua-Kona Anfang Oktober anders als sonst nicht nur an einem Tag ausgetragen. Das Frauen-Rennen mit einem größeren Feld als üblich soll am 6. Oktober starten, das der Männer zwei Tage später. Informationen über das Rennen der sogenannten Altersklassen-Athleten will Ironman noch bekanntgeben.

Die bisher letzte WM auf Hawaii fand 2019 statt, Sieger wurde damals und zum insgesamt dritten Mal Triathlon-Weltrekordler Jan Frodeno. Bei den Frauen hatte Anne Haug gewonnen. (dpa/mli)