Pflege-Tipps für die Mähne

Ziel lange Haare? Diese 7 Fehler bremsen das Wachstum

Wer von langen Haaren träumt, sollte seine Mähne pflegen. Denn spröde Haare brechen schneller ab.
Wer von langen Haaren träumt, sollte seine Mähne pflegen. Denn spröde Haare brechen schneller ab.
© Rasmus Jurkatam (Rasmus Jurkatam (Photographer) - [None], Photographer: Rasmus Jurkatam; Rasmus Jurkatam

15. Juli 2021 - 10:25 Uhr

Traum-Mähne in Sicht: So wachsen die Haare wieder schön lang

Lange, glänzende und dicke Haare sind ein Beauty-Traum vieler Frauen, doch nur wenige erreichen dieses Ziel ohne mit Extensions nachzuhelfen. Der häufigste Grund dafür ist das Abbrechen der Haare, aber auch spärliches Wachstum ist oft ein Problem. Diese typischen Fehler sollten Sie vermeiden, damit Ihre Mähne ordentlich wachsen kann.

1. Produkte mit Silikonen benutzen

Silikone sind in vielen Haarpflegeprodukten enthalten, denn sie legen sich wie ein Schutzfilm um die Haare und lassen diese geschmeidiger und gesünder wirken. Doch das ist mehr Schein als Sein, denn Silikone verhindern auch, dass Pflegestoffe angemessen in das Haar eindringen können. Kommen diese jedoch nicht im Haar an, wird dieses schnell spröde und splissig. Und wie bereits bekannt, brechen angegriffene Haare schneller ab. Deshalb sollten Sie ausschließlich auf Produkte ohne Silikone zurückgreifen. Auch Alkohol sollte nicht enthalten sein.

Alternative

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2. Parfüm ins Haar sprühen

Bekanntermaßen hält Parfüm länger, wenn man es in die Haare sprüht. Doch auf diesen Beauty-Hack sollten Sie Ihrer Haargesundheit zuliebe in Zukunft besser verzichten. Parfüm besteht zu 80 bis 90 Prozent aus Alkohol und dieser entzieht den Haaren Feuchtigkeit. Die Folge sind trockene Haare, die mitunter sogar abbrechen können. Wollen Sie auf verführerische Düfte im Haar nicht verzichten, sollten Sie daher besser zu speziellen Haarparfüms greifen. Diese enthalten sogar pflegende Inhaltsstoffe wie Arganöl oder Hyaluronsäure.

Alternative

3. Kein Schutz vor Umwelteinflüssen

Intensive Sonneneinstrahlung sowie Umweltgifte schaden nicht nur der Haut, sondern auch den Haaren. Deswegen sollten Sie keineswegs auf Seren oder Sprays mit antioxidativer Wirkung verzichten. Ist dann noch ein UV-Schutz enthalten – umso besser.

Alternative

4. Die falsche Bürste verwenden

Selbst beim Haarebürsten kann man einiges verkehrt machen: Die falsche Bürste schadet den Haaren nämlich und kann sie so langfristig stark schädigen oder abbrechen lassen. Daher sollten Sie immer zu qualitativ hochwertigen Bürsten greifen, die im Idealfall glatte Borstenköpfe haben. Besonders im nassen Zustand ist es extrem wichtig, die Haare nicht mit einer herkömmlichen Bürste zu kämmen, sondern am besten mit einem grobzinkigem Kamm oder einer Wet Brush, die speziell für nasse Haare geeignet ist.

Alternative

5. Auf minderwertige Föhn- und Styling-Geräte setzen

Am besten ist es natürlich, wenn man die Haare so selten wie möglich mit Hitze föhnt, lockt oder glättet. Aber sind wir mal ehrlich: In der Praxis lässt sich dieses Vorhaben oft nur schwer umsetzen. Zu verlockend ist es, die Haare schnell mit dem Lockenstab, Föhn oder Glätteisen zurecht zu stylen. Das ist aber auch kein Problem, denn Hitze muss die Haare nicht unbedingt schädigen. Neben einem geeigneten Hitzespray sollten Sie auch darauf achten, hochwertige Geräte zu verwenden. Sie haben meist ein Wärmeregler und verhindern zu hohe Temperaturen, die die Haare schädigen können.

Alternative

5. Ungeeignete Haargummis mit Metall benutzen

Wer seine Haare schonen will für ein gesundes Wachstum, sollte unbedingt Haargummis mit Metallstücken vermeiden. Diese verfilzen nämlich schnell mal in den Haaren und führen so zu Haarbruch. Besser geeignet sind weiche Spiralgummis aus Silikon. Sie schonen die Haare und binden sie außerdem nicht zu fest.

Alternative

7. Nährstoffmängel

Alle oben genannten Tipps helfen nicht, wenn Sie unter Mangelerscheinungen leiden. Mineralstoffe sind wichtig. Wenn sie fehlen, kommt es nicht nur zu spröden Haaren, sondern auch oft zu Haarausfall, brüchigen Nägeln und Hautproblemen. Haben Sie den Verdacht, unter einem Nährstoffmangel zu leiden, sollten Sie bei Ihrem Hausarzt Vitamin D, Selen, Biotin, Zink, Eisen und Vitamin B12 mittels einer Blutabnahme überprüfen lassen.

Auch Schilddrüsenprobleme können solche Symptome und weitere Probleme wie Müdigkeit, Herzrasen oder Gewichtszunahme verursachen. Die Schilddrüsengesundheit sollte daher bei Haarbruch- und Haarausfall idealerweise auch immer zusätzlich untersucht werden.

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