Spielerin postet Preisgeld-Quittung

Schauen Sie mal, welche unglaubliche Summe man als Tennis-Profi gewinnen kann

Sara Cakarevic ist aktuell die Nummer 410 der Frauen-Weltrangliste.
Sara Cakarevic ist aktuell die Nummer 410 der Frauen-Weltrangliste.
© Imago Sportfotodienst , M. Schulz

06. Mai 2021 - 14:10 Uhr

Die Realität der Nicht-Stars im Tennis

Der Traum vom Tennis-Profi: Um die Welt jetten, erfolgreich sein, jede Menge Geld verdienen – viele junge Sportler haben ihn, und viele werden bei ihren ersten Schritten ganz schnell auf den Boden der Tatsache zurückgeholt. Doch was Sara Cakarevic nun erlebt hat, ist einfach nur unglaublich. Sie werden nicht glauben, wie hoch ihr Preisgeld für das Bestreiten der Qualifikation zu einem Turnier in Prag gewesen ist. Kleiner Tipp: Um Millionärin zu werden, müsste sie auf diesem Preisgeld-Niveau noch seeeeeehr lange spielen – und dürfte keinerlei Ausgaben haben.

Spielerin postet die Gewinn-Quittung

Denn nachdem Cakarevic, die Nummer 410 der Frauen-Weltrangliste, ihre Partie gegen die Top-300-Spielerin Paula Ormaecha denkbar knapp in drei Sätzen mit 7:5, 3:6 und 8:10 verloren hatte, kam der ganz große Schock erst mit der Abrechnung und dem Blick auf das Preisgeld, das der Tennisverband ITF der 24-Jährigen überwiesen hat. Die unglaubliche Summe von 2,25 Euro (!) hat die Italienerin in Prag erspielt, in Worten: Zwei Euro und fünfundzwanzig Cent. Wow.

Sara Cakarevic
Die Quittung über den Gewinn von 2,25 Euro.
© Instagram, saracakarevic

Immerhin gab es kostenlosen Kaffee ...

Entsprechend fiel ihr Dank für die großzügige Entlohnung aus. Sie postete die Quittung über die Unverschämt-Prämie in einer Instagram-Story und schrieb dazu: "Das ist es, was du bekommst, wenn du 8:10 im dritten Satz im dritten Satz gegen die Nummer 291 der Welt verlierst. Ich habe nicht mal die 25 Cent bekommen. Danke @ITFTennis für den kostenlosen Kaffee." Später löschte Cakarevic den Post wieder.

Auch interessant, wie sich diese Summer zusammensetzt: 45 Euro war die tatsächliche Prämie, davon gehen 6,75 Euro Steuern ab sowie eine Antrittsgebühr von 36 Euro. Übrig bleiben die 2,25 Euro für Cakarevic – die Reise-, Aufenthalts- und Verpflegungskosten dürften damit nur schwer zu begleichen gewesen sein.

SHO

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