Tee im Test: Was steckt wirklich in Tee aus Kräutern, Früchten und Co.?

11. Dezember 2019 - 10:12 Uhr

Schadstoffe im Tee: Wie schützt man sich davor?

Was genau steckt im Tee – einem der Lieblings-Heißgetränke der Deutschen? Immer wieder werfen negative Schlagzeilen über krebserregende Stoffe einen unappetitlichen Schatten auf den wohligen Geschmack. Oft steckt auch etwas völlig anderes im Früchtetee als auf der Verpackung angegeben. Grund genug für uns, Tee etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

In Früchtetees oft anderes Obst als abgebildet

Da Tee ein Naturprodukt ist und die Teepflanze sowie Kräuter auf dem freien Feld wachsen, können Umweltgifte hineingelangen. Auch auf dem Weg in den Teebeutel können Schadstoffe in den Tee kommen: Beim Transport oder auf den vielen Produktionsschritten. Um möglichst wenige Giftstoffe aus dem Tee aufzunehmen, raten Experten daher, die Sorte sowie die Marke oft zu wechseln. Ganz auf Nummer sicher geht man mit selbst angepflanzten Tee-Kräutern.

Oder Sie greifen zu Früchtetees. Denn sie waren in der Vergangenheit nicht so stark belastet wie Kräutertees. Doch bei Tee aus Früchten gibt es ein anderes Problem: Oft sind da ganz andere Früchte drin als die, die groß vorne auf der Packung angepriesen werden. Wie viele Kirschen und Erdbeeren vermuten Sie zum Beispiel in einem Erdbeer-Kirsch-Tee? Wahrscheinlich mehr als gar keine.

Doch genauso viel davon war in einem von uns stichprobenartig ausgesuchten Früchtetees. Statt Erdbeeren und Kirschen sind dort Äpfel und Hagebutte drin. Und trotzdem schmeckt der Tee nach Erdbeeren und Kirschen. Wie das sein kann, verraten wir Ihnen im Video. Einen großen Teekocher-Vergleich finden Sie übrigens hier.