Hat er ein Sexualdelikt begangen?

Strafverdächtiger Handballer aus Lemgo in Island festgenommen

Ein Spieler der TBV Lemgo ist offenbar in IIsland festgenommen worden
Ein Spieler der TBV Lemgo ist offenbar in IIsland festgenommen worden
© Imago Sportfotodienst

24. September 2021 - 14:47 Uhr

14 Spieler reisen hin - nur 13 zurück

Helle Aufregung beim Handball-Bundesligisten TBV Lemgo. Von der Europapokal-Reise nach Island konnten nur 13 der 14 Spieler die Rückreise antreten. Der Grund: ein Spieler wurde festgenommen – er soll vor Ort ein Sexualdelikt begangen haben.

Was ist in der Nacht passiert?

"Nachdem Teile der Mannschaft am Mittwochabend in der Innenstadt von Reykjavik unterwegs waren, soll es zu einem Zwischenfall gekommen sein", bestätigte der TBV Lemgo in einer Pressemitteilung vorangegangene Medienberichte. "Wegen des Verdachts eines Sexualdelikts wurde der Spieler kurz vor der Abreise des Teams in polizeiliches Gewahrsam genommen, befragt und bereits am Donnerstagabend wieder entlassen. Der Spieler wird am morgigen Samstag in Deutschland zurückerwartet."

Zuvor hatte die "Lippische Landeszeitung" unter Berufung auf das isländische Nachrichtenportal "visir.is" berichtet, dass ein namentlich nicht genannter Spieler der Ostwestfalen wegen des Verdachts auf eine Straftat in Island festgenommen worden sein.

Der deutsche Pokalsieger hatte sich am Dienstag nach zehnjähriger Europacup-Abstinenz im Hinspiel der zweiten Qualifikationsrunde der European League mit 27:26 (14:17) beim isländischen Rekordmeister Valur Reykjavik durchgesetzt.

(dpa/sid/mli)