Welche Regeln gelten und welche Sets gut sind

Spikeball-Hype am Strand und im Park: So geht der Fun-Sport

Spikeball ist ein lustiger Zeitvertreib, der am Strand genauso viel Spaß macht wie im Park.
Spikeball ist ein lustiger Zeitvertreib, der am Strand genauso viel Spaß macht wie im Park.
© deutsche presse agentur

22. Juli 2021 - 8:53 Uhr

Spikeball-Trend im Fokus

Wer an einem sonnigen Tag durch den Park geht oder am Strand sitzt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit einen kleinen gelben Ball in die Höhe steigen sehen. Einen Ball, der immer wieder auf eine Art Mini-Trampolin geschmettert wird. Mehrere Spieler springen um das runde Teil herum, reißen die Arme hoch und versuchen an den Ball zu kommen. Von weitem sieht das Ganze aus wie eine Mischung aus Beachvolleyball und Tischtennis. Das Trend-Spiel nennt sich Spikeball (oder auch Roundnet). Und es scheint Spaß zu machen. Wir erklären, wie Spikeball funktioniert und was Sie dafür brauchen.

Die Spikeball-Regeln im Überblick

Spikeball ist ein Spiel, bei dem zwei Teams, bestehend aus jeweils zwei Personen, gegeneinander antreten – ähnlich wie beim Beachvolleyball.

  • Gespielt wird mit einem kleinen Ball und einem runden Netz in der Mitte. Das Netz dient als 360-Grad-Spielfeld. Die Spieler müssen also nicht zwingend auf einer Seite bleiben.
  • Jedes Team darf den Ball höchstens 3 Mal berühren, dann muss der Gegner übernehmen. Ball-Berührungen sind mit allen Körperteilen erlaubt.
  • Behinderungen oder Blockaden der Gegenspieler sind verboten.
  • Berührt der Ball bei einem Spielzug den Boden, den Rahmen des Netzes oder den eigenen Mitspieler, gibt es einen Punkt für die gegnerische Mannschaft (wie beim Volleyball).
  • Weiter geht's mit Aufschlag für das Team, das den Punkt geholt hat.
  • Wer 21 Punkte hat, gewinnt das Spiel. Zum Teil wird auch nur bis 15 gespielt.

Ein Spikeball-Set* 🛒 ist ab 50 Euro bei Amazon & Co. erhältlich, in wenigen Minuten aufgebaut und für Kinder ab 6 bis 8 Jahren geeignet. Erwachsene haben beim Spikeball aber auch Spaß.

Lese-Tipp: Die besten Strandspiele für Groß und Klein

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Spikeball kostet viele Kalorien und bringt richtig viel Spaß

Bei der Jagd nach dem fliegenden Ball kommen die Spieler ganz schön ins Schwitzen. Kein Wunder, denn sie müssen ständig die Richtung wechseln, sprinten und oft auch springen. Reaktionsschnelligkeit ist gefragt!

Auch interessant: Fast alle Muskelgruppen sind beim Spikeball im Einsatz, hauptsächlich aber die Beine, der Po, Schultern und Arme sowie die Rumpf-Muskulatur (also Bauch und Rücken). Der Kalorienverbrauch ist deshalb vergleichsweise hoch:

  • knapp 230 Kalorien werden pro Stunde verbrannt

Was brauche ich für Spikeball - und woraus besteht ein Spikeball-Set?

Wer spielen möchte, braucht nur etwa 10 bis 20 Quadratmeter Platz – ein kleines Stück Wiese oder ein ruhiges Eckchen am Strand reichen aus. Und wenn es regnet? Das Netz lässt sich zur Not auch in der Wohnung oder in einer Sporthalle aufstellen. Der Transport des Sets ist kein Problem, denn es wiegt weniger als 2 Kilogramm.

Ein Spikeball-Set hat in der Regel folgende Bestandteile:

  • Ein Rundnetz mit Rahmen (ca. 90 cm Duchmesser)
  • Drei Spikeballs zum Aufpumpen (am besten vor dem Kauf checken, ob eine Pumpe zum Set gehört)
  • Ein Regelbuch
  • Einen Transportbeutel für die Bestandteile
Menschen spielen Spikeball am Strand
Spikeball lässt sich auch auf dem Wasser spielen - mit einem speziellen Rahmen namens Spikebuoy.
© Amazon

Kein Platz am Strand? Dann ab aufs Wasser!

Es gibt spezielle Spikeball-Sets, mit denen sich das Spiel aufs kühle Nass verlagern lässt. Spikebuoy nennt sich diese Netz-Variante, die deutlich günstiger ist als das Set für den festen Untergrund.

Es sollte sich also überall eine gute Stelle für das nächste Spikeball-Match finden. (spr)

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