Drei Rennen in 90 Minuten

Olympia-Monster Dressel reichen Gold und Weltrekord nicht

Gierig: Caeleb Dressel.
Gierig: Caeleb Dressel.
© dpa, Gregory Bull, nic

31. Juli 2021 - 11:33 Uhr

Der Modellathlet plaudert munter daher

Auch nach drei Olympia-Rennen in weniger als anderthalb Stunden sah Caeleb Dressel nicht übermäßig erschöpft aus. Munter berichtete der Modellathlet mit dem voll tätowierten linken Arm und den olympischen Ringen auf dem rechten in der Interviewzone der Schwimmhalle von Tokio von seinen Wettkämpfen.

"Das war ein wirklich spaßiges Rennen",

Da war zum einen sein Gold-Auftritt über 100 Meter Schmetterling in Weltrekordzeit von 49,45 Sekunden. "Das war ein wirklich spaßiges Rennen", sagte der Amerikaner nach seinem dritten Olympiasieg in Tokio und dem fünften insgesamt.

Dressel stellte am Samstag jedoch auch klar: Am Limit sieht er sich noch lange nicht. "Man will bei jedem Rennen schneller sein. Wenn ich jemals ein Rennen mache, wo ich sage, das war's, dann höre ich auf. Ich hätte auch heute schneller sein können. Es ist nie ein perfektes Rennen."

Dem nicht perfekten Weltrekordrennen folgte das Halbfinale über 50 Meter Freistil, in dem sich Dressel souverän als Schnellster für den Endlauf am Sonntag qualifizierte. Und dann sollte es eigentlich noch einmal Gold geben. Diesmal ging der Plan aber nicht auf. Mit der 4 x 100 Meter Lagen-Mixed-Staffel belegte Dressel nur den fünften Platz. "Der Standard für die USA ist Gold", sagte der 24-Jährige. "Um für mich zu sprechen: Ich habe meinen Job nicht gemacht."

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