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Riesiges Mammut-Skelett bald wieder in Darmstadt zu sehen

Ausstellung in Darmstadt geplant

Riesiges Mammut-Skelett nach USA-Reise wieder in Deutschland

Museumsdirektor Martin Faas
Museumsdirektor Martin Faas steht vor dem fossilen Skelett des Mastodon. Es soll bald wieder im Hessischen Landesmuseum in Darmstadt zu sehen sein. Foto: Claus Völker/dpa/Archivbild
deutsche presse agentur

14.000 Jahre alt und drei Meter Schulterhöhe

Vor über 200 Jahren hat der Porträtmaler Charles W. Peale die fossilen Knochen eines riesigen Urzeit-Elefanten auf einer Farm am Hudson River ausgegraben. Das Tier lebte vor 14.000 Jahren und hatte eine Schulterhöhe von drei Metern. Nach einer USA-Reise inklusive Corona-Verzögerung soll es bald wieder in Darmstadt zu sehen sein.

Knochen in Kisten verpackt

Derzeit liegt das „Mammut americanum“ noch in fünf Kisten verpackt in einem Depot. Der Direktor des Hessischen Landesmuseums, Martin Faas, will es aber bald für eine Sonderausstellung aufbauen lassen. Das rund 14.000 Jahre alte Skelett wird dann ab dem 15. März wieder in der Ausstellung "American Heiner - Ein Mammut macht Geschichte" in Darmstadt zu bewundern sein.

Nordamerikaner in Darmstadt zu Hause

Peale's Mastodon
Auch der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat "Peale's Mastodon" schon besucht. Foto: Christoph Schmidt/Archivbild
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Die riesigen Tiere mit einer Schulterhöhe von bis zu drei Metern lebten einst in Nordamerika. Trotz der wissenschaftlichen Bezeichnung "Mammut americanum" sind sie nicht mit dem zotteligen Wollhaarmammut verwandt.

Das Skelett war dem Landesmuseum zufolge 1801 erstmals in Philadelphia präsentiert worden und galt damals als Sensation. 1854 landeten die Knochen auf Umwegen in Darmstadt.

Das Skelett war zuletzt für eine Ausstellung über den deutschen Forscher Alexander von Humboldt nach Washington ausgeliehen worden. Die eigentlich schon für 2020 geplante Rückkehr hatte sich wegen der Corona-Pandemie verzögert.

(dpa/mva)