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Relegation: Hertha BSC vor dem Abstieg - Reis lässt Hamburger SV jubeln

Zweitligist gewinnt Hinspiel

Relegation: Hertha vor dem Abstieg - Reis lässt HSV jubeln

Timo Latsch: "Die Lage ist bitter ernst" So steht es um die Hertha
02:01 min
So steht es um die Hertha
Timo Latsch: "Die Lage ist bitter ernst"

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Jubel beim HSV: Der Hamburger SV hat einen großen Schritt Richtung Bundesliga-Rückkehr gemacht. Im Relegations-Hinspiel setzte sich der Zweitligist bei Hertha BSC mit 1:0 (0:0) durch. Den Berlinern droht dagegen nach zehn Jahren wieder der Gang ins Unterhaus.

Wie ernst die Lage wirklich bei Hertha ist, schätzt ntv-Sportmoderator Timo Latsch oben im Video ein.

Hertha fehlte die Klasse

Wer war hier noch der Zweitligist? Von einem Klassenunterscheid war nichts zu sehen, wirklich gar nichts. Im Gegenteil: Die Gäste aus Hamburg agierten mutiger als die Herthaner. Während der Erstligist auf eine gut gestaffelte Defensive setzte, suchte der HSV den Weg zum Tor. Doch Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware.

Erster Aufreger in der 32. Minute: Peter Pekarik sprang das Leder im eigenen Sechzehner nach einem Schuss von Robert Glatzel an die Hand. Elfer? Mitnichten. Nach Ansicht der TV-Bilder erkannte Schiri Osmers Harm Osmers in der Szene zuvor auf Handspiel von Hamburgs Maximilian Rohr – kein Elfmeter. Und Hertha? Es sollte bis zur 44. Minute dauern, bis die Berliner sich in der Offensive meldeten. Ishak Belfodil köpfte aus kurzer Entfernung in die HSV-Maschen...Tor, nein, Abseits.

War das eine Vorentscheidung?

In der 57. Minute wurde die Passivität der Elf von Trainer Felix Magath bestraft. Ludovit Reis chippte die Kugel mithilfe den Innenpfostens in den Berliner Kasten. Das 0:1. Mit dem Rückstand im Rücken legte Hertha eine Schippe drauf. Belfodil (61.) hatte den Ausgleich auf dem Fuß, doch HSV-Keeper Heuer Fernandes tauchte ab und fischte den Ball aus dem kurze Eck.

Nach einer kurzen Offensivphase verpuffte der Elan der Hausherren. Hertha fehlten im Spiel nach vorne Kreativität und Durchschlagskraft. Fünf Torschüsse in 90 Minuten sind einfach zu wenig. Hamburg kontrollierte das Geschehen und geht mit einem Sieg und einer großen Portion Selbstvertrauen ins Rückspiel in der Hansestadt.